Ein Aufruf an Angehörige der 10 verlorenen Stämme in der Diaspora
| Von HPE @ 15:07 | [ Prophetien - Prophecies ] |
Gott gab dem Abraham eine gewaltige Zusage, die ER für seine Nachkommen Isaak und Jakob wiederholte. Wir lesen sie in Genesis 15:5: „Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein!“ Das heutige Israel zählt im Land rund 7 Millionen Einwohner. Wenn wir die im Ausland lebendenden noch dazuzählen, ergibt dies eine Zahl von rund 18 Millionen, weit davon entfernt so zahlreich zu sein wie die Sterne am Himmel oder der Sand am Meer. Woher kommt diese Diskrepanz? Viele namhafte Bibelausleger führen dies auf die Verbannung der 10 Stämme wegen ihres Götzendienstes unter König Jerobeam zurück. Dies führte dann ins babylonische Exil und später in die Diaspora. Dort haben sie sich den Völkern in vielem, oder meistens sogar gänzlich angepasst. Sie leben noch heute unter diesen Völkern und wissen nichts über ihren jüdischen, d.h. ephraimitischen Ursprung und leben in den Nationen als „Christen“, Moslems, oder andere Denominationen. Gott selbst aber wird am Ende der Zeiten diese zerstreuten Stämme wieder aus allen vier Ecken der Erde zurückholen. So steht es in Hesekiel 37:14: „Und ich gebe meinen Geist in euch, dass ihr lebt, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet erkennen, dass ich, JHVH, geredet und es getan habe, spricht JHVH.“ Das was der Prophet hier beschreibt ist eine geistliche Auferstehung. Ephraim das von seinen Wurzeln nichts mehr weiss, wird durch den Geist Elohims lebendig, und erkennt seinen Ursprung (siehe Hesekiel 37). Dies geschieht heute vor unseren Augen. Bei uns in der Schweiz gibt es praktisch keine Lehre zu dieser Thematik, in den USA hingegen schon. Wenn Du mehr wissen möchtest zu diesem Thema so empfehle ich Dir die Seite von Norman Willis: www.nazareneisrael.orgoder auch die Seite von Steve Okunola: www.firstfruits.de und dort unter: „Wer ist das Volk Gottes?“ Wenn Du die 10 Module zu je ca. 14 Minuten gesehen, bzw. gehört hast, wirst Du wissen, ob auch Du zu den 10 verlorenen Stämmen gehörst, und wenn nicht, kannst Du entscheiden ob Du Dich dem Volk Israel anschliessen willst. Wenn Du dies tust gelten alle Israel gegebenen Verheissungen auch Dir, und Du wirst angesehen wie Einer der im Land geboren wurde, und bist nicht mehr länger ein Fremdling! (2. Moshe 12:48)
Kommentare
2012-02-11 18:11:45
Es war an Sukkot 5766 im Herbst 2005. In einem Festzelt am Bodensee befand ich mich das erste Mal an einem Laubhüttenfest. Der Veranstalter (er ist HPE bekannt) hatte hierfür ein Ad-hoc-Laienspiel über die verlorenen Stämme geschrieben, das auf einem Bericht einer jüdischen Forschergruppe basierte. Es ging dabei um die kulturellen hebräischen Einflüsse bei den Paschtunen in Afghanistan. Hier wurde ich das erste Mal für das Thema "Verlorene 10 Stämme" sensibilisiert.
Es muss so etwa 2007 gewesen sein. Ich machte damals ein Sabbatjahr. In einem messianischen Forum hatte eine Userin eine englischsprachige (amerikanische) Homepage eines Rabbiners verlinkt. Ich klickte auf den Link und begann zu lesen. Die Kernaussage lautete, dass gemäss der Recherchen des Rabbis Hugenotten von einem der erwähnten verschollenen Stämme abstammten. Plötzlich stand ich unter Strom, erinnerte ich mich doch daran, dass mir meine Grossmutter einmal gesagt hatte, dass ihre Mutter noch einen hugenottischen Mädchennamen getragen hatte.
Dann landete ich einmal auf dem Datums-Umrechner in der Chabad-Homepage. Okay, sagte ich mir, ich bin zwar schon fast im Pensionsalter, aber weil es so lustig ist, will ich einmal wissen, wann ich meine BarMitzvah gehabt hätte. Die Software warf mir ein Datum aus, mit dem ich natürlich nichts anzufangen wusste. Aber dann kam's: "Ihr Geburtstag ist der 10. Tishrei" - und dann das jüdische Geburtsjahr. Moment, dachte ich, vom 10. Tishrei habe ich doch schon etwas gelesen. Ich ging in meine Agenda und stellte fest, dass der 10. Tishrei der höchste religiöse jüdische Feiertag ist: Jom Kippur. Da stand ich schon wieder unter Strom.
Ich wusste, dass der Jom Kippur der strengste jüdische Fastentag ist - und nun hatte ich ein Problem: Wie feiert man seine Geburtstagsparty an Jom Kippur? :-D
Dann geschah an Sukkot 5767 ein Unfall. Beim Abbau des Festzeltes fiel eine Metallkonstruktion auf mich herab, warf mich zu Boden und knallte dort auf mich - zwei, dreihundert Kilo oder mehr mit Fallgeschwindigkeit. Das Abbauteam, zumeist Festteilnehmer, war starr vor Schreck und wusste, dass etwas schlimmes geschehen war. Nur einer wusste das nicht: ich! Der Träger war genau rechtzeitig auf mir angehalten worden, damit er nicht meinen Brustkorb durchschlug und mein Herz zermatschte. Er lag auf mir oben links von meinem Kopf und unten zwischen meinen Beinen.
Und am 10. November am Morgen erlitt ich einen Schlaganfall. Erstaunlich schnell konnte ich wieder entlassen werden - für die mir gestellte Diagnose sehr erstaunlich. In Deutschland sind Schlaganfälle statistisch die dritthäufigste Todesursache. - Warum aber bin ich nicht gestorben? Und warum ausgerechnet am 10. November morgens? Die Nacht vom 9./10. November 2008 war der 70. Jahrestag der sog. Reichskristallnacht - für mich als Deutschen ein schwarzes Kapitel, wenn nicht das schwärzeste.
Und so macht auch mein Paradigmenwechsel vom christlichen Glauben hin zur Torah Sinn.
Zu viele Hinweise deuten darauf hin, dass ich zum Haus Ephraim gehören muss. Es war 1987 als ich zum grössten Sicherheitsdienstleistungsanbieter wechselte. Als ich Wächter wurde, sprang mir ein Vers entgegen:
> "Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel."
Aber erst als ich wusste, dass das Haus Israel die verlorenen Stämme waren, und dass ich zu diesen Stämmen gehörte, machte diese Aussage für mich Sinn.


