2009-09-14

Rosch HaShana - Yom T'ruah

Von HPE @ 15:40 [ Feasts - Feste ]

Autor: Hans Peter Ehrsam - Schmiedgasse 40a -CH-9100 Herisau

Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind die 'Hohen Feiertage', 'Furchtbaren Tage', 'Gewaltigen Tage' oder 'Tage der Ehrfurcht' - Rosch Ha-Schana (Neujahrsfest) und Jom Kippur (der Versöhnungstag) - nicht mit historischen Ereignissen verknüpft. Auch sind es keine fröhlichen Feste. Die 'Furchtbaren Tage', wie sie genannt wurden, sind rein religiöse Feste, die Gottes Rolle als Richter des Universums feiern. Sie heben nachdrücklich die Begriffe der Moral, der Gewissenserforschung, des Spirituellen und der Heiligkeit in den Vordergrund. Der eigentliche Festtag wäre der Yom T’ruah (Tag des Shofarblasens) der durch das Neujahrsfest aber verdrängt, bzw. ersetzt worden ist.

In Wirklichkeit stellen die 'Furchtbaren Tage' mehr als nur die zehn Tage zwischen Neujahrsfest und Jom Kippur dar. Sie beginnen bereits einen ganzen Monat vor Neujahr mit dem Anfang des Monats Elul." [Kolatch, S. 257]. Der Monat Elul ist der letzte Monat des jüdischen Jahres.

Die 10 Tage vom Posaunenfest bis zum Yom Kippur (Versöhnungstag) gelten gemäss jüdischer Tradition als letze Frist zur Umkehr, bevor HaSchem seine Bücher schliessen wird. Dies steht zwar so nicht in der Schrift, doch sitmmt diese Auffassung mit dem prophetischen Sinn des Posaunenfestes überein. So sind die Endzeitgerichte gleichzeitig Gottes letzter Ruf zu Busse und Umkehr. Bibelstellen: Am ersten Tage des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, denn es ist euer Posaunentag (Lesung: 4. Moshe 29, das ganze Kapitel).

Prophetische Bedeutung: - Tag JAHWEHS; - Beginn der Endzeitgerichte (Posaunengerichte); -ein finsterer Tag, ein Tag des Gerichts; - findet am Neumond statt, wenn es finster ist und man den Mond kaum sieht (Wacht und betet, denn ihr wist nicht, wann euer Herr kommt); - Auferstehung der verstorbenen Auserwählten; Entrückung, beim Schall der letzten Posaune.

In der Synagoge ist jeder Sabbat vor Neumond ein besonderer Sabbat. Doch der Sabbat vor dem Neumond von Elul ist etwas ganz Besonderes, weil von diesem Tag an jeden Morgen bei der Andacht in der Synagoge der Schofar geblasen wird, was die Juden daran erinnern soll, daß die gewaltigsten Tage im jüdischen Kalender näherrücken." [Kolatch, S. 257]

Am dritten Tag, als es Morgen geworden, brachen Donner los und Blitze zuckten, Gewitterwolken hingen über dem Berg und überaus stark schmetternder Schofarschall war zu hören. Das ganze Volk im Lager bebte (Exodus 19, 16).

Hier und im Kiddusch wird das Fest als Yom HaSikaron, als Tag des Gedenkens, geheiligt. Es ist das Gedenken im äußersten Sinn, die Besinnung auf Gott und uns selbst, die große Rechenschaft, die an diesem Abend beginnt. Rosch Ha-Schana heißt wörtlich: Haupt des Jahres; am Rosch Ha-Schana ist die Welt erschaffen worden, und jedes Jahr wird sie in den Menschen wiedererschaffen, indem ihre Seelen in Umkehr und Rechenschaft, in Gericht und Gnade sich erneuern.

Man trägt nichts Buntes an diesen Tagen, und im Gotteshaus herrscht die weiße Farbe vor. Der Vorhang der Lade ist weiß, meist mit goldenen Buchstaben bestickt, die Decken auf Pult und Kanzel sind weiß, und weiß ist der Kittel des Vorbeters, das Sterbekleid, das er schon am Rosch Ha-Schana trägt. In allen Dingen kommt die Macht und Größe dieser Tage zum Ausdruck. Während man sonst die Schmone Esre [Amida] kaum zu flüstern wagt, weil, wie es in der Kabbala heißt, sonst nur die gebetsempfangenden Engel sie hören dürfen, spricht man sie am Rosch Ha-Schana fast laut und dringlich, wie wenn nun nichts Fremdes sie hören und stören, jeder Laut und Gedanke sie und ihre Bitten nur mitbeten und verstärken könnte.

Am ersten Abend jedoch nach dem Kiddusch wünscht man einander": [Hirsch, S. 148]

Möge dir (euch) ein gutes Jahr eingeschrieben werden!

Ein guter Eintrag! [in das Buch des Lebens]

Gepriesen seist du, Ewiger, unser Gott; du regierst die Welt. Du hast uns am Leben erhalten und bewahrt. Und nun hast du uns diese Zeit erreichen lassen.                                              

(Baruch ata JAHWEH eloheinu, melech HaOlam, Schehechejanu vekijmanu vehiggianu lazman hasse)

Denn die jüdische Vorstellung geht davon aus, daß an den 'erhabenen Tagen' vom 1. bis zum 10. Tischri das göttliche Gericht über uns tagt: Auf dem Richtertisch vor Gottes Thron wird das Buch des Lebens aufgeschlagen, worin das Schicksal jedes Menschen für das beginnende Jahr eingetragen wird. An den zehn Tagen des Gerichts 'zittern selbst die Fische im Wasser'. Am Versöhnungstag wird dann die Entscheidung getroffen, das Buch verschlossen und versiegelt.

Zu Hause nach dem Kiddusch nimmt der Hausherr einen süßen Apfel, macht die Bracha [Segensspruch] darüber, ißt und gibt auch den anderen davon. Darauf ißt man ein weiteres Stück Apfel, das zuvor in Honig getunkt ist, und bittet Gott, es möge ihm wohl gefallen, uns ein gutes und süßes Jahr zu bescheren. Und mit der Bedeutung, die man dem Wort Rosch Ha-Schana, Jahres-Haupt, beimißt, verbindet sich auch der Brauch, am ersten Abend vom Kopf eines Fisches oder Hammels zu essen; es möge Gott wohl gefallen, daß uns ein Anfang - Rosch - kein Ende sei. Am zweiten Abend ißt man von Früchten, die man in diesem Sommer noch nicht genossen hat, um die Bracha über alles Neue noch einmal sprechen zu können. Denn alles Neue ziemt uns mit dem neuen Jahr, das man auch im Kiddusch schon mit dem gleichen Segen geweiht hat." [Hirsch, S. 148f.]

Auf dem Tisch darf auch ein Schüsselchen mit Honig nicht fehlen, denn an diesem Abend taucht man die Challa nicht in Salz wie sonst, sondern in Honig. Nach dem Genuß der Challa taucht man auch ein Stückchen süßen Apfel in den Honig und betet dabei um ein gutes und süßes Jahr. Die beliebteste Nachspeise sind am Neujahrsfest Honigkuchen [Lekach].

 

HonigkuchenMöhrenzimmes

 

Oft wird auch eine süße Speise aus Möhren, Zimmes, gereicht, unter anderem auch deshalb weil Möhren auf jiddisch Meren heißen, was auch wachsen, zunehmen (mehren) bedeutet. So versinnbildlichen die Zimmes den Wunsch, unsere Vorzüge und Verdienste mögen im kommenden Jahr unsre Mängel überwiegen.

Von Sünden hat man sich beharrlich fernzuhalten, deshalb ißt man zu Neujahr keine Nüsse. Das hebräische Wort für Nuß, Egos hat nämlich denselben numerischen Wert wie das Wort Chet, Sünde." [Dolezalová, S. 62]

"Weihe, Glück, Ehrfurcht, Furcht und Hingabe an das Überwältigende, dies alles enthält die Rosch Ha-Schana-Stimmung; wie 'um das Glück nicht zu verschlafen' und zugleich auch, um selbst im Traum keine Sünde zu begehen, bleiben viele Fromme die erste Nacht des neuen Jahres wach. Am Morgen aber beginnt ein Gottesdienst von solcher Wucht und Fülle der Gebete, von solcher Großartigkeit und Vielgestalt religiöser Vorstellungen, wie er nur den Tagen äußerster Not und Selbsteinsetzung vorbehalten sein kann, und den Höhepunkt bildet das Schofarblasen." [Hirsch, S. 149]

"So setzt man sich auch heute freudig an den gedeckten Tisch in der Hoffnung auf ein gutes Jahr. Die Neujahrschalla ist rund, damit uns im neuen Jahr alles gelingen möge und es an nichts fehlt. Oft wird sie mit Leitern oder Vögelchen aus Teig verziert, weil unsere Gebete zum Herrn in den Himmel aufsteigen sollen.

Hier hört man das Schofar: 

 Schofar


2008-11-21

Chanukka 2008

Von HPE @ 10:46 [ Feasts - Feste ]

Chanukka (24. Kislev bis 2.Tevet = 21. – 29. Dezember 2008 )

Zusammengestellt von: Hans Peter Ehrsam - Schmiedgasse 40a - CH-9100 Herisau

Am Abend des 21. Dezembers 2008 beginnt das Chanukka-Fest. Dieses Fest der Juden gleicht unserem Weihnachtsfest, weil wie an Weihnachten den Kindern an einem jeden der acht Tage Geschenke gemacht werden. In einem Artikel von Wikipedia wird der  Ursprung des Festes sehr gut beschrieben. Möge unser himmlischer Vater uns Licht geben zu jedem Schritt, den wir an seiner Hand geführt, tun.

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Palästinas gegen hellenisierte Juden und makedonische Syrer, wie er im Ersten Buch der Makkabäer und auch im Talmud überliefert ist. Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa, beseitigten den im jüdischen Tempel errichteten heidnischen Altar und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein.

Laut der Überlieferung fand sich Öl für nur einen Tag; durch ein Wunder hat das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Arme des Chanukka-Leuchters. Jeden Tag wird eine Kerze mehr angezündet, bis am Ende alle acht Kerzen leuchten.

Tatsächlich hat der Leuchter neun Arme oder Lichterhalter, die Kerze des neunten Armes ist der Diener (hebr. Schamasch). Nur mit dieser Kerze dürfen die anderen Kerzen angezündet werden, nachdem die notwendigen Segen (hebräisch: Brachot) gesprochen wurden. Neben Kerzen wird oft auch Olivenöl verwendet, wie bei der Menora im ehemaligen Tempel. Der Chanukka-Leuchter ist nicht identisch mit der Menora, da die Menora an den großen goldenen Leuchter in Jerusalem erinnert und nur sieben Arme hat.

Chanukka-Leuchter

Nach der Entweihung des Zweiten Tempels wurde das Chanukkawunder zur Wiederein-weihung gefeiert - im Johannes-Evangelium wird über die Anwesenheit Jeschuas (Jesus) bei den Chanukka-Feierlichkeiten im Jahr vor seiner Kreuzigung (Joh. 10,22) berichtet - bis im Jahre 3830 jüdischer Zeitrechnung (70 n. Chr.) der Tempel durch die Römer endgültig zerstört wurde. Die Juden verstreuten sich daraufhin über das gesamte Reich und feierten nun in ihren bescheidenen Wohnstätten das Chanukkafest.    

Gott ließ mich das Allerheiligste seines Tempels betreten, aber auch dort kam ich nicht zur Ruhe, denn es kam der Feind und brachte mich ins Exil, weil ich anderen Göttern gedient hatte. Er mischte mir vergifteten Wein. Die Griechen rotteten sich gegen mich zusammen, damals zur Zeit der Hasmonäer. Sie durchbrachen die Mauern meiner Türme, sie verunreinigten fast alles Öl.
Aber mit dem Rest der Ölkännchen erlebte die 'Rose' ein Wunder. Deine weisen Kinder ordneten acht Tage für Gesang und Jubel an.

Beim Anzünden des Lichtes der Chanukkia spricht man den nachstehenden Segen:

BARUKH ADONAI ELOHENU MELEKH HA-OLAM, ASHER KIDSHANU B’MITZVOHTAV L’HADLEEK NER, SHEL HANUKKAH.

Gepriesen bist DU HERR unser Gott, König des Alls, der DU uns befielst die Licher der Chanukkia anzuzünden.

Nachdem die Lichter angezündet sind und das Hanukkah-Lied gesungen ist, setzt man sich und isst zusammen das Chanukka-Essen, jede Nacht, während acht Tagen. Festzuhalten ist aber, dass Chanukka kein eigentlich in der Tora aufgeführtes Fest ist und deshalb auch JAHWEH nicht befohlen hat die Lichter der Chanukka anzuzünden.Es ist aber eine Möglichkeit das aus dem Heidentum entstandene Weihnachtsfest (siehe dazu: Der Nacht geweiht), durch Chanukka zu ersetzen und dadurch auch einen Bezug zum auserwählten Volk JAHWEH’s herzustellen.

ChanukkaleuchterJerusalem 


 


 

 


2008-09-26

Yom trua - Tag des Shofarblasens

Von HPE @ 21:38 [ Feasts - Feste ]

Autor: David Silver:   Die Herbstfeste Beginnen   -  Zeit das Schofar zu Blasen
Ramat Almogi – Haifa – Israel – www.out-of-zion.com

3.Mose 23,23: Und Jehova redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich: I'm siebten Monat, am Ersten Des Monats, soll euch [Schabat]Ruhe sein, ein Gedächtnis Des Posaunenhalls, eine heilige Versammlung. (Elberfelder)
Die letzten 3 biblischen Feste beginnen Montag Abend, israelische Zeit. Die Saison beginnt mit dem Fest das man üblicherweise als  Rosh ha Shana, (den Kopf Des Jahres oder Neujahr) bezeichnet, jedoch nach dem Wort Gottes ist es wirklich Yom Ha Teruah (der Tag Des Schofar Blasens).  Wie kann es das Neujahr sein, wenn es der siebte Monat ist?   In 2.Mose 12,2  stellt es Gott klar das für Israel Passah (März / April) der Beginn Des Jahres ist. 
In der Mehrzahl der Verse wo wir das Wort 'Trompete' sehen, ist das Hebräische Wort Schofar.  Das Schofar oder Rams Horn wurde für I'm antiken Israel für verschieden Zwecke eingesetzt. Es wurde verwendet um die Stämme zur Anbetung in der Stiftshütte zusammen zu rufen und das Schofar erklang vor der Bundeslade Ark, in welcher der Geist YHVH's wohnte. Das Schofar wurde auch als eine sehr 'spezielle Operations' geistige Waffe verwendet. Die Mauern von Jericho fielen bei dem Schall Des Schofars, (und dem Schrei) und die Midianiter und Philister wurden geschlagen von Gideons 300 als die Schofars geblasen wurden.  Offensichtlich war das Schofar eine extrem gewaltige Waffe, und wir haben keinen Zweifel, dass die Macht Des Schofars heute dieselbe ist wie damals.
Einmal mehr muss Israel das Schofar gegen unsere Feinde einsetzen.  Israel hat sich verbogen um mit seinen Nachbarn Frieden zu schließen, ohne Erfolg.  Jetzt vor mehr als 3 Jahren evakuierte Israel den Gazastreifen als eine Geste Des guten Willens gegen die Araber.  Dafür   erhielt Israel 2 Wochen Frieden I'm Austausch für die Zerstörung von 21 jüdischen Gemeinschaften I'm Gazastreifen. 38 Jahre von Blut, Schweiß und Tränen wurde mit dem Bulldozer Platt gemacht, wodurch es unseren Feinden noch einfacher gemacht wurde näher an Ashkelon und ander israelische Bevölkerungszentren zu kommen. Nicht das was man einen guten Handel oder eine weise Entscheidung nennen könnte.  Seitdem haben sie von dort Raketen abgefeuert.  Es ist ander Zeit für Israel seine Feinde zu zerstören.  Es ist Zeit die Schofars in Zion zu blasen.  Nicht nur für die Feier Des Festes Des Schofar blasens, sondern um den Himmel aufzuwühlen und um ein für allemal den Geist zu besiegen der die Midianiter und Philister motivierte das antike Israel zu zerstören – derselbe Geist der die moslemisch arabische Welt motiviert das moderne Israel zu zerstören.  Es ist der Geist Des Anti-Christus. Erinnere: 
KEIN ISRAEL  =  KEIN ZWEITES KOMMEN DES MESSIAS.
Yom Teruah startet nicht nur die Saison der Herbstfeste,  für wiedergeborene Heiden & Juden ist es auch eine prophetische Vorschau auf die Entrückung.  Alle wichtigen neutestamentlichen Vorfälle geschahen zu den Daten der biblischen Feste.  Vier der Sieben wurden exakt erfüllt in dem Opfertod und der Auferstehung Des Messias, dadurch können wir sicher sein das die restliche Drei auch erfüllt werden.  Daher glauben wir, dass die Entrückung während Des Schofar(Trompeten)-festes geschehen wird.  Darauf bezieht sich Paulus in  1.Kor 15,52: in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich <sein>, und wir werden verwandelt werden. (Rev. Elberfelder)
Ich weiß nicht welches Jahr es sein wird, aber es kommt sehr nahe.  Alles beginnt zu erzittern, besonders der Finanzsektor!  Bist du bereit?  Bereitest du den Weg Des Herrn vor indem du mit Israel stehst?  Betest du täglich für den Frieden von Jerusalem? (Psalm 122) Gibst du YHVH keine Ruhe bis Er Jerusalem zu einem Lobpreis für die ganze Welt macht? (Jesaja 62,6 & 7).  Betest du das  ALLE Juden nach Hause kommen, nach Israel? (Jes 49,22)  Suchst du das jüdische Volk zur Eifersucht zu reizen? ( Rö 11,11)

Shofar 


2008-08-29

Das Laubhüttenfest 2008

Von HPE @ 21:32 [ Feasts - Feste ]

Das vor uns liegende Laubhüttenfest 2008

37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen (Johannes 7, 37-38):

Das Laubhüttenfest beginnt dieses Jahr am 14. Oktober und endet am 20. Oktober. Die Juden feiern dieses Fest dadurch, dass sie Laubhütten bauen die sie daran erinnern wie Gott sie in der Wüste versorgte, aber auch in die Zukunft gerichtet an den kommen Messias, durch den Gott dann in ihrer Mitte wohnen wird. Nach Sacharia wird man dieses Fest in Jerusalem feiern, nachdem der König (Messias) von Jerusalem aus regieren wird. Für diejenigen Nationen die sich weigern nach Jerusalem zu kommen um das Fest zu feiern, wird es Konsequenzen haben.

Aus Interessensgründen ist fest zu halten, dass  das Chanukah Fest (das Lichterfest) sehr nahe bei unserem Weihnachtsfest liegt, diejenige Zeit während der Miriam (Maria) schwanger wurde. Neun Monate später während des Laubhüttenfestes wurde Jesus geboren. Wie Johannes sagte: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns……“ ein Hinweis darauf, dass die Geburt des Messias mit diesem Fest übereinstimmt. Zudem ist auch interessant zu sehen, dass wenn Jesus bei Beginn des Laubhüttenfestes geboren wurde. Seine Beschneidung am achten Tag fällig wurde, was nicht zufälligerweise der letzte und bedeutendste Tag an Sukkoth war.

An diesem Tag würden die Priester zum Siloah-Teich hinuntergehen um von dort Wasser zu schöpfen. Dieser Teich wird durch die Gihon-Quelle gespeist die zu der Zeit die einzige Versorgung mit Wasser für Jerusalem darstellte. Die Idee kommt von Jesaja 12,3 in der es heisst: „3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.“ Errate was hierbei erstaunlich ist…? Das Hebräische Wort für „HEIL“ wird in diesem Abschnitt mit YESHUA wiedergegeben.

So gehen die Festteilnehmer mit großem Frohlocken mit den Priestern zu dem Teich um dieses Wasser zu schöpfen. Dann kehren sie zurück zum Tempel und gießen das Wasser über dem Opfer aus und das Wasser tröpfelt hinunter und daneben – eine prophetische Handlung die uns an Hesekiel’s Wort erinnert mit dem Strom von Leben das aus dem Tempel fließt und Leben und Heilung für alle Nationen bringt.

Zu diesem Zeitpunkt steht vor rund 2000 Jahren ein Mann mit dem Namen YESHUA auf, und erklärt, dass ER die Erfüllung dieser Zeremonie ist, dass ER die Erfüllung der Vision von Hesekiel darstellt, dass ER die Quelle der Erlösung ist und dass jedermann der an IHN glaubt dieses Wasser hat und dieses in ihm zu einer Quelle lebendigen Wasser wird und er dadurch zu einem Kanal wird durch den Gott die Nationen berühren kann. Halleluja……

In Israel gibt es die Gihon-Quelle, die noch heute einen mächtigen Strom von Wasser bringt. Dann gibt es den Hezekia-Tunnel, der die Quelle mit dem Teich von Siloah verbindet. In Psalm 42 steht: 8Deine Fluten rauschen daher, und eine Tiefe ruft die andere,“ weil eines Tages ein richtiger Strom von Wasser wird von Jerusalem hinunter fließen und wenn diese Wasser das Tote Meer erreichen werden sie dieses heilen und es werden daraufhin Fische darin schwimmen.

Es war eine prophetische Handlung als die Augen Israels für ihren Messias geöffnet wurden – etwas das sehr bald passieren wird, hat es doch schon tröpfchenweise angefangen, aber der Strom wird bald anfangen zu fließen. Lies dazu die Psalmen 42 & 43 im Zusammenhang mit dem Laubhüttenfest und Du wirst anfangen durstig werden nach Gott, eine Erinnerung an den fröhlichen Zug nach Jerusalem hinauf mit der Hoffnung zum Altar zurückzukehren.

 „Setze Deine Hoffnung in Gott, denn ich werde IHM noch danken, dass er mein Erlöser und Gott ist.“

Hans Peter Ehrsam

Sukka 


2008-06-03

Shavuot oder Wochenfest

Von HPE @ 09:02 [ Feasts - Feste ]

Autor: Daniel Seidenberg, Oberlangnauerstrasse 10, CH-9562 Märwil: eMail: rundbrief@jmgm.ch

Von den meisten an Jeschua gläubig gewordenen Menschen aus den Heidennationen (Gojim) hört man die Aussage, dass die Feste wie sie im 3. Buch des Moshe im 23-igsten Kapitel aufgeschrieben sind von ihnen nicht mehr zu halten wären, weil für sie jetzt ja die christlichen Feste massgebend wären. Dabei übersehen diese aber den Tatbstand, dass diese Feste an keiner Stelle im Wort Gottes aufgeschrieben sind. Sie können es ja auch nicht sein, da ja bekanntlicherweise diese Feste von kaiser Konstantin in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche eingeführt worden sind. Daniel Seidenberg, ein an den Messias gläubig gewordener Jude schreibt dazu in seinem Rundbrief vom April 2008 wie folgt: "Die besondere Gemeinschaft, die JAHWEH uns heute schon in den Festen anbietet, ist ein Vorgeschmack dessen, was noch kommt." Zur Tatsache, dass die "Christen" diese Feste nicht mehr feiern schreibt er weiter: "Das Ändern bzw. Abschaffen der Festzeiten JAHWEHS ist ein Kennzeichen des Antichristen." Der vollständige Text über die acht Feste JAWEHS kann im eingefügten pdf herunter geladen werden.

Sukoth

Die acht Feste JAHWEHS

2007-11-29

Chanukka

Von HPE @ 13:01 [ Feasts - Feste ]
Am Abend des 5. Dezember 2007 beginnt das Chanukka-Fest. Dieses Fest der Juden gleicht unserem Weihnachts-fest, weil wie an Weih-nachten den Kindern an einem jeden der acht Tage Geschenke gemacht werden. Ich habe dazu einen Artikel von Wikipedia kopiert der den Ursprung des Festes sehr gut beschreibt. Möge unser himmlischer Vater Dir Licht geben zu jedem Schritt, den Du an seiner Hand geführt, tust.

Chanukka - Kislev 24th until Tevet 2nd.

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Palästinas gegen hellenisierte Juden und makedonische Syrer, wie er im Ersten Buch der Makkabäer und auch im Talmud überliefert ist. Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa, beseitigten den im jüdischen Tempel errichteten heidnischen Altar und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein.
Laut der Überlieferung fand sich Öl für nur einen Tag; durch ein Wunder hat das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Arme des Chanukka-Leuchters. Jeden Tag wird eine Kerze mehr angezündet, bis am Ende alle acht Kerzen leuchten.
Tatsächlich hat der Leuchter neun Arme oder Lichterhalter, die Kerze des neunten Armes ist der Diener (hebr. Schamasch). Nur mit dieser Kerze dürfen die anderen Kerzen angezündet werden, nachdem die notwendigen Segen (hebr. Brachot) gesprochen wurden. Neben Kerzen wird oft auch Olivenöl verwendet, wie bei der Menora im ehemaligen Tempel.
Der Chanukka-Leuchter ist nicht identisch mit der Menora, da die Menora an den großen goldenen Leuchter in Jerusalem erinnert und nur sieben Arme hat.
Chanukka-Lampe
Nach der Entweihung des Zweiten Tempels wurde das Chanukkawunder zur Wiedereinweihung gefeiert - im Johannes-Evangelium wird über die Anwesenheit Jeschuas (Jesus) bei den Chanukka-Feierlichkeiten im Jahr vor seiner Kreuzigung (Joh. 10,22) berichtet - bis im Jahre 3830 jüdischer Zeitrechnung (70 n. Chr.) der Tempel durch die Römer endgültig zerstört wurde. Die Juden verstreuten sich daraufhin über das gesamte Reich und feierten nun in ihren bescheidenen Wohnstätten das Chanukkafest.

Gott ließ mich das Allerheiligste seines Tempels betreten, aber auch dort kam ich nicht zur Ruhe, denn es kam der Feind und brachte mich ins Exil, weil ich anderen Göttern gedient hatte. Er mischte mir vergifteten Wein.
Die Griechen rotteten sich gegen mich zusammen, damals zur Zeit der Hasmonäer. Sie durchbrachen die Mauern meiner Türme, sie verunreinigten fast alles Öl. Aber mit dem Rest der Ölkännchen erlebte die 'Rose' ein Wunder. Deine weisen Kinder ordneten acht Tage für Gesang und Jubel an.^

Beim Anzünden des Lichtes der Chanukkia spricht man den nachstehenden Segen:
BARUKH ADONAI ELOHENU MELEKH HA-OLAM, ASHER KIDSHANU B’MITZVOHTAV L’HADLEEK NER, SHEL HANUKKAH.
Gepriesen bist DU HERR unser Gott, König des Alls, der DU uns befielst die Licher der Chanukkia anzuzünden.
Nachdem die Lichter angezündet sind und das Hanukkah-Lied gesungen ist, setzt man sich und isst zusammen das Chanukka-Essen, jede Nacht, während acht Tagen.

Chanukka


 

Chanukka

Von HPE @ 12:53 [ Feasts - Feste ]
On the 5th of December 2007, at the eve, begins Hannukah. This is like the ‘Christmas’ celebration of the Jews in terms of handing out presents. I have included an article from Israel explaining the festival. May God grant you favor as He shines His light in your life and may His Word bring the light for each step you take in faith.

Chanukka -  Kislev 24th until Tevet 2nd

The Feast of Dedication” or Hanukkah, you will not find this Holiday in Lev. 23 with the seven Feast of the Lord. But we find it in John 10:22 and other places as well. I think it may be necessary to do a little History here before going on; this will not be a history lesson, just a little background. The time was around 167 BC or if you’re Jewish BCE, Prior to this date a young Ruler named Alexander the Great, ruled the entire ancient world. This period of time is referred to as “the Hellenistic period” (Greeks) His untimely death caused a power struggle and four of his Generals split up the kingdom. The one that ended up with Israel was Antiochus IV. This new Ruler of Israel commanded everyone to convert to Hellenism, (Greek Metrology) and the Greek values that he held. Many did, even many of the Jews of the land because they found it to be a very civilized way of life.

But, there were those Jews who held close to the Torah and God’s way of worship and refused to embrace Hellenism. In fact, Antiochus gave the Jews an ultimatum, to either give up their distinctive customs such as (Worshipping on the Sabbath (Saturday), Circumcision, and Kosher Laws) or die.

One of the first things Antiochus did was to desecrate the Holy Temple, he ordered the utensils, such as the Menorah, Alter and Table to be defiled and torn down. Then to be certain that he had accomplished his job, he ordered a pig to be sacrificed on the holy altar. After doing all of that, he order that a Greek god Zeus be worshiped in the Temple. When Antiochus heard that the people were murmuring and talking about revolt against him, he marched his troops to a town in the foothills called Modi’in. His plan was to erect a false god in the city and force the people to worship it. Modi’in was the home of Priest named Mattathias who had five sons. He and his sons revolted and killed the Soldiers and began the revolt against this evil Ruler. One of Mattathias’s sons was Judah and he became the new leader and was quickly nicknamed “Maccabee.” (The Hammer in Hebrew) To bring this peace of history to a close we will just report that Maccabee and his men defeated the Greek armies and got rid of Antiochus.

They “the Maccabee’s” faced the task of now restoring the Temple for Jewish Worship to their Holy God. They cleansed the Temple and restored the furnishings. There was special attention given to the Menorah, for it symbolized the Light of God. They restored it and when they went to light it, they found there was a problem. This Menorah could only be used with special oil, and it took eight days to prepare such oil. They found enough of this special oil to burn only one day. To celebrate the victory of the battle fought for their religious liberty, they decided to light the Menorah anyway and allow the light of God to shine forth with its glory, even if but for a day. But God gave them a miracle, and the oil lasted the eight days until the new oil was made ready. So today we have the eight days of the Feast of Dedication “Hanukkah.” It is also why you will see a nine branch Menorah instead of seven in most Jewish homes. It represents the miracle of the eight days the oil burned; the ninth branch (in the center) is the Shamash, (Servant Lamp) which represents the Messiah. (My last book “Gifts of the Spirit through the Tabernacle” speaks of this Menorah at length. You will find the book offer on the site http://thegoldenreport.com

There are many customs and traditions that brings one closer to God and understanding of His greatness associated with this holiday, but I want to keep this as short as possible. Each night for eight nights a candle is lighted. The Shamash (the center is always lit first) for it is from the Messiah that all light flows. It then is used to light each candle for the eight nights. Blessing is said and songs about Hanukkah sung. Gifts are given to the children each of the eight nights. During the lighting of the Shamash, and the other candles are lit with the Shamash the following blessing are said. I will try to write the Hebrew in English letters for you, I hope I do it correctly.

A little advice in lighting the candles, you place them in the Menorah from right to left, but you light with the Shamash them from Left to right.

BARUKH ADONAI ELOHENU MELEKH HA-OLAM, ASHER KIDSHANU B’MITZVOHTAV L’HADLEEK NER, SHEL HANUKKAH. Blessed are you, O Lord our God, King of the universe, who has set us apart by your commandments and commanded us to kindle the light of Hanukkah.

So after lighting the candles and singing the Hanukkah songs, you set down for a festive meal, each night for eight nights.

Chanukka


2007-10-05

Simcha Thora 2007

Von HPE @ 12:52 [ Feasts - Feste ]

Autor: Yaacov Damkani, Jaffa 61082, Israel; eMail: jdamkani@netvision.net.il

 Gestern Abend haben wir 'Simcha Thora' gefeiert - ein Freudenfest für die Thora, das Wort Gottes. Dabei tanzen alle mit den Schriftrollen, küssen sie und preisen Gott dafür, dass Er uns Sein wunderbares Wort gegeben hat, um uns auf dem Pfad zur Heiligkeit zu leiten: "Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." 2. Mose 19,6
Das Gesetz, das für manche Gläubige eine schwere Last oder sogar ein Fluch zu sein scheint, ist für Juden, die das Wort Gottes von Herzen lieben eine große Freude und ein wahrer Segen. Sie sehnen sich danach, ihrem ewigen Gott, der das Gesetz gab, mit ihrem ganzen Leben gehorsam zu sein.
Gleichzeitig können wir sagen, dass das Kreuz, das für manche Gläubige eine Last zu sein und das Tragen desselben keinen Sinn zu machen scheint, für andere Gläubige eine große Freude und ein Segen ist. Ihr tiefes Verlangen ist es, ihrem ewigen Gott gehorsam zu sein, der Seinen eingeborenen Sohn am Kreuz gab.
Wir preisen den Herrn, weil der Tag kommt, an dem „...
die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.“ Habakuk 2,14
Mögen wir das Wort Gottes so annehmen, wie Er es gemeint hat - das Alte und das Neue Testament - als eine Richtschnur, ein Handbuch für das Leben derjenigen, die zu Ihm gehören, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, dem Einen, der allmächtig und unserer Anbetung würdig ist!

Freude an der Thora 


2007-08-22

Die vor uns liegenden biblischen Herbstfeste

Von HPE @ 17:02 [ Feasts - Feste ]

Autor: Hans Peter Ehrsam, Schmiedgasse 40a, CH-9100 Herisau

Die vor uns liegenden biblischen Herbstfeste

Rosch Ha-Schana
Das erste der Herbstfeste ist der Tag des Schofarblasens. Man nennt es auch Rosch ha-Schana. Wörtlich bedeutet dies: Der Kopf des Jahres. Dieses Fest ist in der Bibel nicht zu finden. Es bezeichnet den Beginn des bürgerlichen neuen Jahres im Gegensatz zum religiösen Jahr das an Pessach, im Monat Nissan/April, beginnt. Die Bedeutung dieses Tages wenn das Schofar geblasen wird spiegelt sich in der Tatsache wider, dass er gemeinsam mit Jom Kippur (dem Versöhnungstag) als „die hohen Feiertage“ im Judentum bezeichnet wird.
Jom Kippur
Während der Tag des Schofarblasens am ersten Tag des hebräischen Monats Tischri bei Neumond stattfindet, wird der Versöhnungstag neun Tage später, am Zehnten des Monats gefeiert. Die zehn Tage werden auch die „Tage der Busse“, oder die „Tage der Ehrfurcht“ genannt. Nach jüdischer Tradition werden am Tag des Schofarblasens im Himmel drei Bücher geöffnet. Das erste ist das Buch des Lebens für die Gerechten. Das zweite ist das Buch des Lebens für die Ungerechten und das dritte ist das Buch des Lebens für diejenigen, sie sich in einem Zwischenstadium befinden. Wird ein Mensch für gerecht befunden, dann wir sein Name am Tage des Schofarblasens in das Buch des Lebens für die Gerechten eingetragen. Der Name des Ungerechten hingegen in das Buch des Lebens für die Ungerechten. Befindet sich jemand im Zwischenstadium so wird das Urteil über ihn vom Tag des Schofarblasens bis zum Versöhnungstag verschoben. Innerhalb dieser Zeit hat er die Gelegenheit, Busse zu tun und sich von allen seinen Sünden abzukehren, bevor das Buch geschlossen und somit sein Schicksal besiegelt wird. Viele Gelehrte glauben, dass die Gemeinde am Tag des Schofarblasens entrückt werden wird und sich darnach der Zorn des HERRN über die Erde ergießen wird.

Sukkot-Laubhüttenfest

37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen (Johannes 7, 37-38):
Das Laubhüttenfest beginnt dieses Jahr am 26. September und endet am 3. Oktober. Die Juden feiern dieses Fest dadurch, dass sie Laubhütten bauen die sie daran erinnern wie Gott sie in der Wüste versorgte, aber auch in die Zukunft gerichtet an den kommen Messias, durch den Gott dann in ihrer Mitte wohnen wird. Nach Sacharia wird man dieses Fest in Jerusalem feiern, nachdem der König (Messias) von Jerusalem aus regieren wird. Für diejenigen Nationen die sich weigern nach Jerusalem zu kommen um das Fest zu feiern, wird es Konsequenzen haben.
Aus Interessensgründen ist fest zu halten, dass das Chanukah Fest (das Lichterfest) sehr nahe bei unserem Weihnachtsfest liegt, diejenige Zeit während der Miriam (Maria) schwanger wurde. Neun Monate später während des Laubhüttenfestes wurde Jesus geboren. Wie Johannes sagte: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns……“ ein Hinweis darauf, dass die Geburt des Messias mit diesem Fest übereinstimmt. Zudem ist auch interessant zu sehen, dass wenn Jesus bei Beginn des Laubhüttenfestes geboren wurde. Seine Beschneidung am achten Tag fällig wurde, was nicht zufälligerweise der letzte und bedeutendste Tag an Sukkoth war.
An diesem Tag würden die Priester zum Siloah-Teich hinuntergehen um von dort Wasser zu schöpfen. Dieser Teich wird durch die Gihon-Quelle gespeist die zu der Zeit die einzige Versorgung mit Wasser für Jerusalem darstellte. Die Idee kommt von Jesaja 12,3 in der es heisst: „
3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.“ Errate was hierbei erstaunlich ist…? Das Hebräische Wort für „HEIL“ wird in diesem Abschnitt mit YESHUA wiedergegeben.
So gehen die Festteilnehmer mit großem Frohlocken mit den Priestern zu dem Teich um dieses Wasser zu schöpfen. Dann kehren sie zurück zum Tempel und gießen das Wasser über dem Opfer aus und das Wasser tröpfelt hinunter und daneben – eine prophetische Handlung die uns an Hesekiel’s Wort erinnert mit dem Strom von Leben das aus dem Tempel fließt und Leben und Heilung für alle Nationen bringt.
Zu diesem Zeitpunkt steht vor rund 2000 Jahren ein Mann mit dem Namen YESHUA auf, und erklärt, dass ER die Erfüllung dieser Zeremonie ist, dass ER die Erfüllung der Vision von Hesekiel darstellt, dass ER die Quelle der Erlösung ist und dass jedermann der an IHN glaubt dieses Wasser hat und dieses in ihm zu einer Quelle lebendigen Wasser wird und er dadurch zu einem Kanal wird durch den Gott die Nationen berühren kann. Halleluja……
In Israel gibt es die Gihon-Quelle, die noch heute einen mächtigen Strom von Wasser bringt. Dann gibt es den Hezekia-Tunnel, der die Quelle mit dem Teich von Siloah verbindet. In Psalm 42 steht:
8Deine Fluten rauschen daher, und eine Tiefe ruft die andere,“ weil eines Tages ein richtiger Strom von Wasser wird von Jerusalem hinunter fließen und wenn diese Wasser das Tote Meer erreichen werden sie dieses heilen und es werden daraufhin Fische darin schwimmen.
Es war eine prophetische Handlung als die Augen Israels für ihren Messias geöffnet wurden – etwas das sehr bald passieren wird, hat es doch schon tröpfchenweise angefangen, aber der Strom wird bald anfangen zu fließen. Lies dazu die Psalmen 42 & 43 im Zusammenhang mit dem Laubhüttenfest und Du wirst anfangen durstig werden nach Gott, eine Erinnerung an den fröhlichen Zug nach Jerusalem hinauf mit der Hoffnung zum Altar zurückzukehren.

„Setze Deine Hoffnung in Gott, denn ich werde IHM noch danken, dass er mein Erlöser und Gott ist.“

Teich Siloah


2007-05-22

Was hat Shavuot mit Pfingsten zu tun?

Von HPE @ 12:04 [ Feasts - Feste ]

Autor: Hans Peter Ehrsam, Schmiedgasse 40a, CH-9100 Herisau; eMail: hp.ehrsam@bluewin.ch

Die Feste Israels und der Gemeinde
Wie dem Flyer: „Die Feste Adonais“ entnommen werden kann, gehört Shavuot zu den Frühlingsfesten und findet wie auch das Pfingstfest im Mai/Juni statt. Alle jüdischen Feste wurden, bzw. werden durch Geschehnisse in der Neutestamentlichen Gemeinde ihre Erfüllung finden. Das Wochenfest (Shavuot=Wochen) ist definitiv durch die Entstehung der Gemeinde am Pfingsttag, erfüllt (Apg. 2,1-4). Es ist kein Zufall, dass die Gemeinde gerade am Wochenfest, d.h. an Pfingsten ins Leben gerufen wurde. An diesem Tag begann der Hl. Geist einen neuen Dienst. Es ist falsch anzunehmen, der Hl. Geist sei in Apg.2 zum ersten Mal in Erscheinung getreten, wie von manchen gelehrt wird. Das NEUE in Apg. 2 war nicht das Kommen des Hl. Geistes als solches, sondern sein Dienst, den er vorher in dieser Art noch nie verrichtet hat: „Der Dienst der Geistestaufe.“ Das erste Mal, dass der Hl. Geist sein Werk der Taufe begann, war in Apg. 2. Das ist ein einzigartiger Dienst, der die Gemeinde betrifft und nur die Gemeinde allein. In diesem Moment, in dem die Gemeinde entstand, wurde das Wochenfest erfüllt.

Über Shavuot lesen wir in 3. Mose 23, 15-21

Danach sollt ihr zählen vom Tage nach dem Sabbat, da ihr die Garbe als Schwingopfer darbrachtet, asieben ganze Wochen. 16Bis zu dem Tag nach dem siebenten Sabbat, nämlich fünfzig Tage, sollt ihr zählen und dann ein neues Speisopfer dem HERRN opfern. 17Ihr sollt aus euren Wohnungen zwei Brote bringen als Schwingopfer, von zwei Zehnteln feinstem Mehl, gesäuert und gebacken, als Erstlingsgabe für den HERRN. 18Und ihr sollt herzubringen neben eurem Brot sieben einjährige Schafe ohne Fehler und einen jungen Stier und zwei Widder - das soll des HERRN Brandopfer sein - mit ihren Speisopfern und Trankopfern als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den HERRN. 19Dazu sollt ihr opfern einen Ziegenbock zum Sündopfer und zwei einjährige Schafe zum Dankopfer. 20Und der Priester soll sie als Schwingopfer schwingen samt den Erstlingsbroten vor dem HERRN. Das alles soll als ein Schwingopfer dem HERRN heilig sein und dem Priester gehören. 21Und ihr sollt an diesem Tag eine heilige Versammlung ausrufen; keine Arbeit sollt ihr tun. Eine ewige Ordnung soll das sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt.

Wie schon erwähnt bedeutet der Name Shavuot, Wochen, weil es sieben Wochen nach Pessach/Osten, stattfindet. Von Pessach an gerechnet zählt man 50 Tage bis zu Shavuot oder Pfingsten. Dies nennt man in Israel „Omer“ zählen. Im englischen Sprachraum heißt Pfingsten ja Pentecost, was aus dem Griechischen übersetzt, auch 50 bedeutet. 50 Tage nach Ostern findet die Ausgießung des Hl. Geistes statt.

Der biblische Brauch am Wochenfest
Drei Dinge müssen an diesem Fest berücksichtigt werden: 1. Zwei Brote müssen als Schwingopfer auf einem Tuch dargebracht werden. 2. Es müssen gesäuerte Brote sein. Sauerteig steht symbolisch für Sünde, und diejenigen die das Opfer darbringen sind ja auch Sünder. 3. Das Fest findet an einem bestimmten Datum statt, und zwar am sechsten Tag des Monats Ssiwan.

Jüdisches Brauchtum an Shavuot
In der Synagoge wird an diesem Fest das Buch Ruth gelesen, denn es berichtet über die Erntezeit. Die Rabbiner haben gelehrt, dass das Gesetz an diesem Fest gegeben worden ist. Außerdem wurde König David, ein Nachkomme der Ruth, während des Wochenfestes geboren.

Ein zweiter jüdische Brauch ist es, an diesem Fest die ganze Nacht aufzubleiben und das mosaische Gesetz zu studieren. Als Begründung dafür wird angegeben, dass bei der Gesetzgebung am Sinai es blitzte und donnerte, was die Israeliten die ganze Nacht hindurch wach hielt.

Als dritter Brauch werden die sogenannten Kreplach (=Maultaschen) gegessen. Wenn gewöhnliche Maultaschen, wie z.B. Ravioli, 4-eckig sind, so sind die jüdischen 3-eckig. Die drei Ecken haben verschiedene Bedeutungen. Sie stellen zum einen die Patriarchen: Avraham, Yitzak und Yaacov dar. Dann bedeuten sie die drei Teile des alten Testamentes: Gesetz, Propheten und Schriften.

Eine weitere Gewohnheit ist das Essen von Quark. Er wird aus Milch hergestellt, und Milch war bekanntlich eines der Produkte des Heiligen Landes. JHVH brachte sein Volk in ein Land in dem Milch und Honig fließt. Speziell gebräuchlich sind Quark-Blinsen, die ähnlich sind wie Crêpes suzettes. Es sind dünne mit Quark gefüllte Pfannkuchen, ebenfalls in rechteckiger Form.

Die messianische Bedeutung von Shavuot
Es ist in erster Linie die Geburtsstunde der Gemeinde (Apg.2, 1-4). An diesem Tag begann der Hl. Geist seinen neuen Dienst. Es ist nicht so, dass der Hl. Geist an diesem Tag zum ersten male in Erscheinung getreten ist. Wir finden den Hl. Geist im ganzen AT und auch in en Evangelien aktiv.

Es ist hier wichtig zu verstehen, dass der Hl. Geist seinen neuen Dienst an Pfingsten begann und die Gemeinde so in ihre Existenz gerufen worden ist. Wenn die Gemeinde an die Stelle Israels getreten wäre, so würde dies heißen, dass die Gemeinde aus wahren Gläubigen schon seit Adam bestanden hätte. Sie wäre dann das wahre Israel. Gott hätte dann die Verheißungen nicht dem ethnischen Israel gegeben, sondern sie gehörten dem geistlichen Israel, und das wäre dann die Gemeinde. Leider wird eine solche Theorie in vielen Denominationen und Gemeinden verkündet (z.B. ganz offiziell bei den Mennoniten). Die Bibel sagt aber, dass die Gemeinde erst an Pfingsten ihren Anfang nahm. Nach 1. Kor. 12, 13 wird man durch die Geistesraufe Glied am Leibe Jesu: „Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“

Wenn die Gemeinde der Leib Christi ist (und so glauben wir es ja), und wenn man durch die Geistestaufe in den Leib hineinkommt, dann bedeutet das doch zweierlei: Erstens konnte vor Apg. 2 niemand Teil eines Leibes werden, denn erst hier begann die Taufe mit dem Hl. Geist. Sie ist für die Zugehörigkeit und das Wachstum des Leibes unbedingt erforderlich. Zweitens bedeutet es, dass jeder Gläubige vom Geist getauft ist: Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft (1. Kor 12,13).

Hinsichtlich der messianischen Bedeutung des Festes sollten wir beachten, das im biblischen Brauchtum 2 Brote auf einem Tuch geopfert werden mussten. In der Gemeinde sind auch zwei Gruppen vertreten, nämlich Juden und Nichtjuden, vereint in einem Leib (Eph 2, 11-16; 3, 5-6). Das Fest wird ja auch Tag der Erstlingsfrucht genannt, denn es fand zur Zeit der ersten Früchte der Sommerernte statt. Das steht in Beziehung zur Erstlingsfrucht der Gläubigen, und zwar aus den Juden. Wir lesen dazu in Apg. 2, 41-42, wo 3'000 Juden auf einmal gerettet wurden. Aus diesen entstand an diesem Tag die Gemeinde.

Die Gabe des Hl. Geistes aus NT-Sicht
Im Jahre 56 n.Chr. hatten die Gläubigen in Ephesus die Gabe des Geistes empfangen (Apg.19). 8 Jahre später schreibt ihnen Paulus, dass sie mit dem Hl. Geist erfüllt werden müssen. Wen die Gabe und das Erfülltwerden dasselbe wäre, bräuchte Paulus nicht so zu schreiben. Die Gabe des Geistes kommt bei der Umkehr (Bekehrung, Wiedergeburt) Apg. 2, 38. Das Erfülltwerden kommt bei der Hingabe (Röm 6, 13). Dieses Erleben kann nahe beieinander oder durch Jahre getrennt sein. Die Gabe ist das Hereinkommen des Geistes (Joh. 6, 63). Das Erfülltwerden ist das Herausgehen des alten Menschen (Kol 3,9). Es liegt auf der Hand, dass wir nicht voll Geistes werden können, wenn wir noch halb voll mit uns selbst sind.Die Gabe des Geistes ist das Erleben von Passah. Das Erfülltwerden ist das Erleben der ehernen Schlange. Das erst ist: Christus für uns gekreuzigt, das zweite: Unser Gekreuzigtsein mit IHM. Für Israle lagen zwischen dem ersten und zweiten 40 lange Jahre der Wüstenwanderung. Die Gabe ist die Geburt des neuen Menschen (Joh 3,3). Das Erfülltwerden ist der Tod des alten Menschen (Eph 4,22-23). Das zweite mag niemals geschehen, denn tragischerweise ist es möglich als fleischlich gesinnter Christ zu leben und zu sterben. Damit dies nicht geschehen kann müssen wir in unserem Leben Römer 12, 1-2 umsetzen: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr aeure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch bdurch Erneuerung eures Sinnes, cdamit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

Gebet: Nimm mein Herz, mach hier es schon, Dir zum Tempel und zum Thron! Nimm mich selbst und lass mich sein, Ewig, einzig, völlig Dein!

Auswirkungen des Erfülltsein’s mit dem Hl. Geist
Das Überschreiten des Jordans und Hineingehen in das gelobte Land war nicht das Ende, sondern der Anfang von wirklichen Konflikten für das Volk Israel. So wird es auch sein mit dem Gläubigen, der mit dem Heiligen Geist erfüllt ist. Epheser 6 sagt uns, dass die, welche in himmlischen Örtern wohnen, die ganze Waffenrüstung brauchen, denn sie sind die besonderen Zielscheiben Satans. Römer 6,4 und Gal 5, 16 berichten uns von einem Wandel im Geist. Es ist eine neue Wegrichtung und, Gott sei Dank, auch ein Fortschritt, weil es ein vom Geist geleiteter Wandel ist.

Alles, was nicht im Geist getan wird, ist ein Fehlschlag, d.h. ohne Wert. Wenn wir im Geist leben, so tun wir alles zur Ehre Gottes, sei es Essen oder Trinken, Arbeiten oder Beten. Die Botschaft, die uns persönlich gilt, müsste demnach heißen: „Sei erfüllt mit dem Geist!“ Übergib dich Gott, das ER dich erfülle. Viele von uns leben mit der Hilfe einer Pumpe, d.h. sie gehen von Konferenz zu Konferenz und pumpen sich durch Power-Predigten großer Prediger voll, anstatt dass sie sich direkt an die Quell anschließen würden und die Pumpe dann überflüssig werden würde. Das Gesetz steht für die Pumpe, die Taufe im Geist für die Quelle. Die alte Pumpe wird außer Betrieb gesetzt, sie zerfällt, und Wasser hört auf zu fließen; dagegen quillt aus der Quelle immerzu frisches lebendiges Wasser. Es fließt ein unaufhörlicher Strom unmittelbar vom Throne Gottes – das ist LEBEN!

Bibliographie:

Frodsham, Stanley H.: Smith Wigglesworth – Apostel des Glaubens; Leuchter-Verlag 1987.
Fruchtenbaum, Arnold Dr.: Die heiligen Feste Israels; Ariel-Rundfunkmission 1984.
Unbekannt: Aus einer chinesisch-christlichen Zeitschrift: Die Gabe des Heiligen Geistes und das Erfülltsein mit dem Hl. Geist.

Ehrsam, H.P.: "Die Feste Adonai's," Broschüre 2007


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