Welches ist der von Gott bestimmte Ruhetag für den Menschen?
| Von HPE @ 11:12 | [ Thora - Tennach ] |
Bis noch vor 3-4 Jahren habe ich über diese Frage nicht nachgedacht, war für mich doch klar, dass der Sonntag der Ruhetag wäre und dass der Samstag (Shabbat) der Ruhetag für das Volk Gottes, die Israeliten, sei! Je länger ich mich aber mit dem Tanach (5 Bücher Moses und die Propheten) beschäftigte umso unsicherer wurde ich in meinem Denken. Sehr wertvolle Hinweise erhielt ich dann durch die Lehrvorträge von Prof. Dr. Walter Veith, ein ehemaliger Katholik, aus Südafrika. In seinen verschiedenen Vorträgen zeigt er auf in wie vielen falschen, Menschen gemachten Systemen wir durch die damalige, allein selig machende katholische Kirche, gekommen sind. Schon der Prophet Daniel hatte dies vorausgesagt: „Er wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in sein Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ (Dan 7:25).
Die Katholische Kirche beansprucht die Autorität zur Änderung der Zeiten für sich und sagt, dass die protestantische Kirche, die auch den Sonntag heiligt im Grunde genommen etwas beansprucht das ihr gar nicht zusteht, müsste sie doch gemäß der Schrift den Samstag heiligen!
Nun gibt es auch viele Reformierte die sogar sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielen würde welchen Tag der Woche man als Ruhetag heiligen würde! Dies kann so aber nicht richtig sein, da im Gegensatz zum Wort Gottes, das die Tage nur nummeriert und nur dem Shabbat einen Namen gegeben hat, alle anderen Tage durch Menschen mit dem Namen eines Gottes belegt worden sind. So huldigt man am Montag, dem Mondgott; am Dienstag dem Zeus, am Mittwoch dem Merkur, am Donnerstag dem Donar und am Freitag, der Göttin Freia! Oft wird gesagt, dass wir in Christus Jesus nicht mehr unter dem Gesetz sind, sondern unter der Gnade! Dazu kann man nur sagen, dass wenn es kein Gesetz gäbe, auch keine Gnade nötige wäre! Das Gesetz ist aber gegeben um die Sünde offenbar zu machen. Weiter wird gesagt, dass in Kolosser 2, 16 stehen würde, dass das Einhalten vom Shabbat oder den Festen nicht mehr nötig wäre, da diese ja nur ein Schatten des Zukünftigen seien. In der Konkordanten Übersetzung steht dort aber ganz richtig: „Daher richte euch niemand in Speise oder Trank oder in Einzelheiten eines Festes, Neumonds oder Shabbats!“ Dies heißt doch nichts anderes als dass wir uns nicht Sorgen müssen wenn wir die Jüdischen Feste als dazu gestoßene Heiden nicht so feiern wie sie ursprünglich von JHVH gedacht waren. Wichtiger ist es doch, dass wir überhaupt einmal anfangen die ewigen Ordnungen JHVH’s zu respektieren!
Walter Veith bringt im nachstehend aufgeführten Vortrag:
http://www.youtube.com/watch?v=WgAVkeLrpgs&feature=related
noch weitere Fakten die einem für die Wahrheit offenen Menschen aufzeigen, dass er aus dem System, in dem er gefangen ist, herausgehen sollte.Kommentare
2010-02-01 12:42:27
http://www.outreachjudaism.org/questions.html
Die Gebote wurden gegeben, damit wir Leben haben.
5.Mose 30ff
Dies gilt für Juden.
Für Nichtjuden gelten die 7 noachidischen Gebote.
www.kinder-noah.de
2010-02-01 12:57:32
Zukunftsperspektive:
Psalm 104
http://www.torahohr.net/showVideo.php?vid=23
Jes.66:23
Und es geschieht:je von Neumond zu Neumond ( Rosch Chodesch), und von Shabbat zu Shabbat wird kommen a l l e s Fleisch, sich vor mir zu bücken, spricht der EWIGE.
2010-02-01 15:05:26
Und hier noch ein informativer link:
http://http://www.shalomcenter.nl/
Es besteht sogar die Möglichkeit für eine Zeit in Susya/ Hebron zu lernen.
2010-02-05 17:35:54
Dass Juden glauben, dass der Shabbat ihnen allein gegeben wurde, ist zwar bekannt, aber dies ist in der Tenach nicht belegt. Als JHWH den Adam (als Mann und Frau) erschaffen hatte, da hielt ER selbst es für nötig, einen Shabbat zu feiern. Wenn JHWH nun am siebten Tag ruht, obwohl der Shabbat nur den Juden gegeben ist, dann macht JHWH etwas, das er gar nicht darf; er sündigt demzufolge gegen den Talmud.
JHWH hat den Shabbat geheiligt und gesegnet und jeder, der diesen Segen und diese Heiligung will, der sollte den Shabbat tunlichst halten - aber bitte nicht so, wie die Juden. Das ist nämlich Stress pur.
Der Shabbat ist Schöpfungsordnung und, wie erwähnt, von JHWH geheiligt und gesegnet. Wer aber den ersten Tag der Woche heiligen will, der sollte sich dessen bewusst sein, was am ersten Tag der Schöpfung los war: "....wüst und leer (Tohu WaBohu) und Finsternis über der Tiefe". Dies ist in der Tat keine geheiligte und gesegnete Perspektive.
Wer der Auffassung ist, dass Jesus Christus am Sonntag auferstanden sei, der darf das natürlich. In Matth. 28:1 steht aber im griechischen Grundtext, dass der Jude Jeshua am Shabbat von den Toten auferweckt worden ist. Und, offen gestanden, wenn ich JHWH gewesen wäre, dann hätte ich der katholischen Kirche nicht den Gefallen getan und ihren Gott "Jesus" am Sonntag auferweckt.
Schauen wir uns dann die Aussage an, dass "wir Christen den Tag des Herrn" feiern, so wird es noch interessanter:
Amos 5:18-21 Weh denen, die des HERRN Tag begehren! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht. (....) 20 Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell. 21 Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen.
....auch noch paradox: Ausgerechnet der Sonnentag ist im Geistlichen der Tag der Finsternis!
Shabbat Shalom, Shomer
2010-02-06 19:50:20
http://www.outreachjudaism.org/questions.html
Der Shabbat ist ein Zeichen des Bundes den Haschem mit den Kindern Israel geschlossen hat.
2.Mose 31:13
Sachor we Shamor - gedenket und hütet den Shabbat . Dies gilt allein dem jüdischen Volk.
2010-02-06 22:08:07
Shalom! In Schemot Jitro 20 finden wir die 10 Worte die sich m.M. nach an alle Menschen richten, insbesondere aber an die, die sich durch den Glauben an den jüdischen Messias dem Jüdischen Volk angeschlossen haben. So sagt Jeschua in Joh 14, 21: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt! Zu diesen von IHM angesprochenen Mitzwot gehört sicher auch das vierte Wort!
2010-02-07 10:39:06
http://www.shalomcenter.nl/jewish.htm
a letter to christian believers who want to serve G`d according to His truth
http://www.kimizion.org/5770/jit70.html
Jisro hat zum Judentum konvertiert.
Es gibt nur eine Möglichkeit, zum jüdischen Volk zu gehören.
Shalom! Nach dem Brief an die Römer von Shaul in Kapitel 11 sind diejenigen aus aus den Nationen (Goyim) durch den Ruach HaKodesch in den edlen Ölbaum eingepropft worden. Als Eingepfropfte gelten für sie die gleichen Ordnungen wie die für das von JHVH auserwählte Volk. Die katholische Kirche sagt z.B. dass die Christlichen Kirchen ausserhalb der Katholischen eigenlich den Shabbat und nicht den Sonntag heilien müssten, wäre doch der Sonntag der Katholischen Kirche vorbehalten, da diese ja den Sonntag anstelle des Shabbats eingeführt hätte!
2010-02-07 14:17:29
1. Die Halacha verbietet das "Ein- Pfropfen"
2.Also ist diese Geschichte mit dem Oelbau schon einmal hinfällig.
Der Satz: : Es gibt nur eine Möglichkeit, zum jüdischen Volk zu gehören gehört zum oberen Blogeintrag.
3. Das sog.NT ist nicht relevant. .
2010-02-08 19:25:01
Shalom Rachel
Ich halte den Shabbat, denn ich wurde am Shabbat der Shabbate geboren, bin aber kein Jude. Meine Frage an dich lautet: Wenn ich den Shabbat halte, obwohl ich es deiner Meinung nach nicht darf - sündige ich dann?
Ungeachtet deiner Antwort werde ich den Shabbat weiter halten; weil JHWH ihn geheiligt und gesegnet hat. Wisse bitte, dass jüdische Halacha für mich genauso wenig interessant ist wie für dich das "Neue Testament". Für mich ist einzig die Tenach relevant und der entnehme ich nun einmal nicht, dass ein Christ oder ein Heide oder wer auch immer sündigt, wenn er den Shabbat hält. Im Gegenteil: Heiden, die mit dem hebräischen Volk Pessach in Jerushalajim verbringen wollen, gehören sogar beschnitten!
Wie ich sehe, widersprichst du mit der Halacha der Tenach, siehst du es auch?
Lehit
2010-02-08 20:22:42
Die mündliche und schriftliche Thora gehören zumsammen.
Sie ist dem Volk Jisrael gegeben worden am Sinai.
Ob ein Mensch,welcher die mündliche Thora nicht kennt ,überhaupt Shabbat hüten kann, ist fraglich.
Weder in Thora noch Tenach kommt das Wort Christ je vor.
Es ist nur von Juden und Nichtjuden die Rede.
Das Korban Pessach durfte tatsächlich nur jemand essen, der eine Brit Mila hatte.
Dies wiederum weisst darauf hin,dass Nichtjuden eine Teilnahme daran verboten war.
Nur - heute gibt es kein Korban Pessach mehr.Da wir den Tempel momentan nicht haben.
Aus diesem Grunde wird am Seder kein grilliertes Fleisch gegessen.
2010-02-08 20:36:09
http://www.bethgoyim.com/ScriptureChallenge.html
2010-02-09 16:57:23
Nachdem sich Rachel um die Beantwortung der Frage gedrückt hat, ob das Halten des Shabbats für Nichtjuden Sünde ist, hier eine weitere Frage. Ich möchte aber keine dogmatische Antwort sondern eine anthropologische: Wo sind die "verlorenen" 10 Stämme? Sie gehören bekanntlich auch zu Israel. Könnte es nicht vielleicht sein, dass das diejenigen "Heiden" sind, die sich berufen fühlen, den gesegneten Shabbat zu halten und nicht mehr den (verfluchten) Sonntag?
2010-02-09 19:03:13
Die Schöpfung und der Ruhetag
Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Jesus aber antwortete Ihnen: Mein Vater wirkt bisher, und ich wirke auch (Johannes 5,17).
Sprach er an einem Ort von dem siebenten Tag also: "Und Gott ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken(Hebräer 4,4).
Denn wer zu seiner Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken gleichwie Gott von seinen (Hebräer 4,10).
3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest (2. Mose 20,8). 4Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
Mit nachfolgendem Link erhält man einen kurzen Einblick in den neuen Film von Prof. Dr. Walter Veith mit dem Titel: Die Schöpfung:
http://www.youtube.com/watch?v=ITGFHZkobb8&feature=related
2010-02-09 21:36:37
http://www.shavei.org//en/Default.aspx
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/135925 ( Der erste Rabbiner in Spanien nach hunderten von Jahren. Er kehrte formell zum Judentum zurück)
http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/471980/jewish/Das-Geheimnis-der-zehn-verlorenen-Stmme.htm
2010-02-09 21:59:52
Wer bin ich?
http://www.breslev.co.il/articles/menschen/kinder_noahs/wer_bin_ich.aspx?id=14306&language=germany
www.breslev.co.il
2010-02-09 22:10:12
Antwort für Frau/Herr Wächter:
Die Halacha genauso wie der Talmud (Traktat Sabbat) besagt, dass ein Nichtjude niemals den Sabbat ganz einhalten darf (halachisch), sondern nur ein Jude. Wörtlich heißt es, dass es schlimmer ist, wenn ein Nichtjude den Sabbat einhält als das ein Jude den Sabbat brechen würde. Demzufolge wird der Nichtjude bei einer etwaigen Einhaltung des Sabbats härter bestraft als ein Jude, der den Sabbat nicht einhält.
http://www.breslev.co.il/articles/menschen/kinder_noahs/sein_oder_nichtsein.aspx?id=14629&language=germany
2010-02-10 08:44:16
Bei den jüdischen Schriftgelehrten gibt es den Ausspruch: Lo BaShamajim, was soviel heisst: Nicht im Himmel. Damit ist gemeint, dass die Gebote vom Himmel zu Moshe gekommen sind und seine Nachfolger nun die Autorität hätten wie dazumal Moshe selbst! So wurden im Laufe der jahrhunderte viele Richtlinien/Auslegungen (Takanots & Maassims) gegeben die als genau so verbindlich angesehen werden wie die Gebote der Tora, was ja nicht richtig sein kann. Deshalb schreibt ja Jeshua in Mattäus 23 wie folgt: Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. 3Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht 4Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen 5Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß
6Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den und haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. 8Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. 9Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. 10Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. 11Der Größte unter euch soll euer Diener sein 12Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
Hier ist interessant zu sehen, dass die Formulierung in einem alten wiedegefunden hebräischen Matthäustext wie folgt lautet: Alles was er (Moshe) euch sagt, das tut, aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun!" Ob es hier nun "SIE" oder "ER" heisst macht einen sehr grossen Unterschied und zeigt, dass sich das Rabbinat genau so wie das Papsttum eine Autorität zugeeignet hat, die ihnen von HaSchem nie gegeben worden ist.
2010-02-10 16:52:50
Au weia, jetzt habe ich aber ganz toll Angst.... JHWH sagt: "Du sollst den Shabbat heiligen" und irgendwelche Rabbinen, die ich nicht einmal kenne, die sagen, dass ich bestraft werde, wenn ich das mache - wem soll ich nun glauben?
Shemot 20:8-11 Gedenke des Sabbathtages, ihn zu heiligen. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; 10 aber der siebte Tag ist Sabbath dem JHWH, deinem Gott: du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh, und dein Fremdling, der in deinen Toren ist. 11 Denn in sechs Tagen hat JHWH den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tage; darum segnete JHWH den Sabbathtag und heiligte ihn. -
Hier lese ich sogar, dass der Fremdling den Shabbat zu halten hat. Zu einer Zeit, als das ganze römische Reich den Sabbat hielt, da gab es einen Mann, der das Judentum bekämpfte, ja und der hat den Sonntag erfunden; Konstantin war sein Name. Damals hielten ursprünglich Juden wie Heiden den Sabbat, weil man nur den Shabbat kannte. Die angedrohte Strafe fiele sogar auf all diejenigen, die damals traditionell den Sabbat gehalten haben und nicht wussten, dass ja der Sonntag der "wahre Ruhetag" ist und dass das Halten des Sabbats irgendwann in ferner Zukunft einmal bestraft wird.
Rachel, für dich sind offenbar solche Aussagen, wie HP Ehrsam sie aus dem "NT" zitiert, schlicht irrelevant, wenn ich dich richtig verstanden habe. Okay, genauso irrelevant ist deine Drohung für mich; denn ich bin JHWH gegenüber verpflichtet und nicht christlichen Pastoren und ebenso wenig jüdischen Rabbinen. Ich bin zwar kein Freund der katholischen Nachbesserungen von MatitJahu, aber wo der Jude Jeshua Recht hat, da hat er Recht.
Wenn mir deine Rabbinen verbieten, den Shabbat zu feiern, was bieten sie mir für eine Alternative? Ich bin kein Moslem, also fällt der Freitag weg. Ich bin aber auch kein Christ mehr, kommt der Sonntag also auch nicht infrage. Der Mittwoch wäre noch ganz gut, denn der trägt wenigstens keinen Namen eines heidnischen Götzen. Das hat aber den Nachteil, dass ich am Mittwoch keine Lasten tragen, kein Feuer anzünden darf und dass ich Erev Shabbat am Dienstagabend feiern muss - und unser lediger jüdischer Freund, der nun schon eine zeitlang mit uns Erev Shabbat gefeiert hat, der müsste am Freitagabend wieder alleine zu Hause 'rumhängen - mal ehrlich, wäre das nicht meschugge? Oder soll ich etwa in die Sklaverei Ägyptens zurück fallen und sieben Tage in der Woche gleich heidnisch arbeiten? Welche Alternative bieten mir deine Rabbinen, wenn sie mich zwingen wollen, das Wort JHWHs zu brechen?
Ich gehöre zu den 10 Stämmen, demzufolge ist die Torah auch mir gegeben. An Chanukah traf ich einen Juden, einen Baal T'shuva in Zürich und der hätte gern gehabt, dass ich zum Judentum konvertiere. Aber bei solchen Rabbinen, von denen du schreibst, kannst du das vergessen, dass ich auch nur einen Gedanken an einen Übertritt zum Judentum verschwenden würde.
In /den/ Kreisen, in denen ich mich im Christentum früher bewegte, da gibt es eine Lehre, dass alle Leute verdammt sind, die keine Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben - auch Juden. Hast du jetzt auch solch eine grosse Angst :-) wie ich? Mich beeindrucken heute weder christliche noch jüdische Drohungen - ist das befreiend!
Übrigens, ich bin von Beruf Fachmann für Sicherheit und Bewachung mit eidg. Fachausweis.
2010-02-10 19:32:40
Ach, du mein Güte, jetzt ist meine ganze lange Antwort verloren gegangen.
Na ja, macht nichts.
Dann eben nicht.
Hier noch eine sehr interessante Geschichte:
http://dreamingofmoshiach.blogspot.com/2009/12/from-mexican-priest-to-rabbi.html
2010-02-10 19:39:39
http://hamantaschen.blogspot.com/
http://lebeninjerusalem.blogspot.com/
2010-02-11 07:00:26
Lieber Shomer
es tut mir sehr leid, dass du in deiner Vergangenheit so grosses Leid erfahren hast.
Es ist durchaus nicht meine Absicht,dieses zu vergrössern.
Vermutlich liegen hier einige Missverständnisse vor. Wir leben in verschiedenen Welten. Aber vielleicht ist es auch besser, wenn du mit einem Mann sprichst, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie du. Er ist in Holland aufgewachsen und lebt nun mit seiner Familie in Israel.Anbei seine Tel.Nummer.
Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen alles Gute.
http://www.shalomcenter.nl/english.htm
Shalom Center
Israel - Holland
tel:
IL (+972) 052-3003117/
NL (+31) 078-7112001
Contactpersonen:
Ary'el Tsion
(v/h Bert Woudwijk)
Susya - Har Hevron, Israël
Cor Groeneveld
Dordrecht
2010-02-11 08:27:22
Shalom Rachel
Besten Dank für die Kontaktmöglichkeiten. Ich schlage vor, wir wenden uns wiederum dem Shabbat zu:
Wenn ich meinen Blick von Juden, Heiden, dem Haus Ephraim und Götzendienern abwende und einmal nur den Shabbat betrachte, als JHWH ihn schuf - ich bedenke dabei z. B., dass der Shabbat genauso erschaffen wurde wie Sonne, Mond und Sterne, nur eben am siebten Tag und nicht am vierten - dann sehe ich im Shabbat etwas, das der ganzen Schöpfung (nicht nur Adam) gehört. Ich sehe ferner, wie in Eretz Israel am Ende einer Jahrwoche der Boden ein Jahr der Ruhe haben sollte. Ich sehe aber auch, dass wenn ich die 240 fehlenden Jahre im rabbinischen jüdischen Kalender beachte, dass wir nun nach sechs Jahrtausenden an der Schwelle eines Shabbat-Jahrtausends stehen. Dies gilt nicht nur für Juden, sondern für die ganze Menschheit, ja, für die ganze Schöpfung.
Wie erwähnt wurde ich am 10. Tishrei geboren, am Shabbat der Shabbate. Warum ist dies für mich als vermeintlichem Goj so von Bedeutung? Dies zeigt mir doch, dass die von dir zitierten Rabbinen irren - und sie wissen es nicht einmal. Bei demjenigen, der viel weiss ist nämlich nicht gesagt, dass er das richtige weiss - das habe ich im Christentum gelernt. Wie treffend sprach Rabbi Jeshua Ben Josef von Nazaret einmal von Rabbinen und Pfarrern:
Luk 11:52 Wehe euch Gesetz- (Torah-, Schrift-) Gelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert.
Könnte es nicht auch sein, dass du eine "Gehinderte hineinzugehen Versuchende" bist?
2010-02-11 11:48:30
http://www.bnei-noach.de/
Die Zeit ist gekommen, lasst uns ihrer Größe bewusst sein!
לכל זמן ועת לכל-חפץ תחת השמים
„Alles hat seine bestimmte Zeit, und ihre Zeit hat jegliche Angelegenheit unter den Himmel“
Prediger 13,1
Rabbiner. Uri Sherky
Der israelische Rabbiner Uri Sherky, verbunden mit MACHON MEIR - Das Zentrum für Jüdische Studien in Israel, sprach auf Einladung der Noachiden in der Niederlande: Rabbiner müssen sich mehr auf die universale Botschaft der Torah richten. Außerdem äußerte er den Wunsch, dass die Noachiden einen offiziellen Status durch ein Beth-Din in Jerusalem erhalten. Folgend seine Begründung hierfür:
2010-02-11 12:49:24
Wir leben wirklich in sehr spannender Zeit.
Es gibt viele Menschen, welche zu ihren Wurzeln zurückkehren wollen:
http://palmtreeofdeborah.blogspot.com/
10.2.10
Strange Days Ahead
Unexpected things are going to happen when Mashiach and the Geulah come. We need to be prepared for all eventualities. For example, there is a pasuk in Zekharyah (9.6-7) that says: "...I will eliminate the pride of the Philistines (פלשתים) . I will remove his blood from his mouth and his abominations from between his teeth, and then he too will remain for our God. He will be like a master in Judah, and Ekron will be like the Jebusite."
Commentary says: "The Philistines (Palestinians?) will stop their bloodthirsty and idolatrous practices, and join the people of Israel in worshipping God. Then, even the Philistines will be like the leaders of Judah, and Ekron will be as Jewish as the former Jebusite city of Jerusalem."
The following two-part video may offer an explanation for why this will be so...
2010-02-11 13:00:24
Und hier die 2 Videos:
Strange Days Ahead
> > http://www.youtube.com/watch?v=AenISgolLe0 ( Teil 1)
> http://www.youtube.com/watch?v=C3gGinwyNYE&feature=related ( Teil 2)
2010-02-14 20:40:07
Walter Veith verdeutlicht im Link auf YouTube ja wunderbar, wie die christliche Religion den HEILIGEN in Israel als Lügner hinstellt (Charismatische Bewegung in Südafrika). Nun, dass der Vatikan schon immer eine andere Auffassung vertrat als JHVH, ist ja in der Kirchengeschichte hinreichend belegt.
2010-02-15 08:54:04
Die SHABBAT - Braut
http://www.aish.com/sp/so/48906422.html
http://www.chabad.org/multimedia/media_cdo/aid/265789/jewish/Lcha-Dodi.htm ( Musik und Uebersetzung)
2010-02-15 09:04:01
Die Menora - die sieben Sinne
http://www.breslev.co.il/articles/parascha_der_woche/anregungen/die_sieben_sinne_truma.aspx?id=15200&language=germany
http://www.breslev.co.il/default.aspx?language=germany
2010-02-15 17:12:14
An Shomer. Folgender link zu einer HP und einem Buch von Tuvia Singer wird vielleicht einige deiner Fragen klären, Shomer, da du ja weisst, dass es einige grobe Uebersetzungsfehler im Tenach gibt.
Let's Get Biblical!
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/136020
2010-02-16 13:26:43
In weiten freikirchlichen Kreisen, da gibt es die Sünde der "Gesetzlichkeit". Von dieser Sünde hat man denn auch ganz klare Vorstellungen und die klarste Vorstellung ist die, dass der Sonntag der Tag des Herrn ist. Schliesslich ist Jesus ja am Sonntag auferstanden - wie es heisst. Dass in Matth. 28:1 im griechischen "NT" allerdings steht, dass Jeshua am Shabbat auferstanden ist, interessiert niemanden - die "heilige Kuh" heisst ja "Dr. Martin Luther".
Also, wenn ich "Gott" wäre, dann hätte ich den Mashiach am Shabbat auferweckt; denn ich hätte nie und nimmer dem Vatikan den Gefallen getan, ihn am Sonntag aufzuerwecken, um einen heidnischen Sonnentag zu legitimieren. Dass der Vatikan es dann anders sehen musste - okay, dafür werde ich ihn später mal zur Rechenschaft ziehen. Zurück zu den evangelisch freikirchlichen Töchtern des Vatikans: Wer den Sabbat hält, der ist in das Gesetz zurück gefallen und hat keinen Teil mehr an der Gnade - so ungefähr lautet hier das entsprechende diabolische Dogma. Somit verlangen sie von allen, die JHWH und die Torah und den Shabbat lieben, dass sie genauso heidnisch werden müssen, wie sie es selbst sind. Sie verlangen von uns, den Shabbat zu brechen, das vierte Gebot, um ja nicht gesetzlich zu sein. Sie selbst aber halten das sechste Gebot mit einer geradezu widersinnigen Verbissenheit, wenn wir es mit dem Brechen des vierten Gebotes vergleichen. Wer das vierte Gebot brechen muss, um nicht gesetzlich zu sein, der müsste sicherlich auch das sechste Gebot aus demselben Grunde brechen - aber da kommen dann plötzlich doch Skrupel auf. Daran kann man erkennen, wie mit zweierlei Mass gemesen wird.
Das sechste Gebot heisst nämlich: Du sollst nicht morden. Also, ihr lieben Sonntaghalter bzw. Sabbatbrecher; seid doch so lieb, wenn ihr ehrlich seid, und mordet mal schön.... Oder fangt an, den Sabbat zu heiligen! Beides wäre etwa gleich ehrlich.
2010-02-16 16:38:57
http://www.outreachjudaism.org/crucifix.html
Wenn eine Auferstehung stattgefunden hätte.


