Das kommende Gericht über das babylonische Weltreich
| Von HPE @ 18:27 | [ Politik - Politics ] |
Autor: Hans Peter Ehrsam- Schmiedgasse 40a - CH-9100 Herisau- hp.ehrsam@bluewin.ch
Die Zeichen für ein sich anbahnendes Gericht sind in unserer Zeit nicht mehr zu übersehen. Was sind denn diese Zeichen ?
1. Zunehmender Antisemitismus, d.h. Ablehnung und Verurteilung von Israel durch die Völkergemeinschaft.
2. Zunehmende Überschuldung von Staaten und Bürgern
3. Zunehmende Abkehr von biblisch-ethischen Werten
4. Zunehmende Kriminalität & Gewalttätigkeit
5. Zunehmender Ungehorsam von Kindern gegenüber ihren Eltern
6. Gleichmachung von Mann & Frau (Gender Main-Streaming).
Diese Liste könnte noch lange fortgesetzt werden, doch lassen wir es bei diesen Beispielen bewenden. Pastor David Wilkerson hat in seinem Buch : »Die Vision, » schon im Jahre 1974 diese Entwicklung vorausgesagt. Auf Seite 29 seines Buches schreibt er wie folgt : Der Ruf wird immer lauter werden, alle Finanzsysteme der Welt dadurch zu stärken, dass man sie in ein einheitliches System einordnet. Ich selbst gehe davon aus, dass diese Veränderung schon sehr rasch Wirklichkeit werden kann, dann nämlich wenn die Seifenblase der Kreditspritzen platzt. Man kann davon ausgehen, dass die Staatsführer an einem der kommenden Gipfeltreffen die Weichen dafür stellen werden. Weiter schreibt Wilkerson : Irgendeine Art Weltkreditsystem wird sich entwickeln, und die Staaten werden in der Lage sein, Kredithefte einzuführen und zu verwenden. Seid nicht überrascht, wenn wir bald von einem Welthandelsabkommen hören, das von einem internationale Komitee überwacht wird. Strikte Richtlinien für den internationalen Handel werden sich entwickeln, und der Weltmarkt wird sehr genau durch die Interessen der Grossmächte überwacht werden. Heute erleben wir mit wie sich diese Dinge vor unseren Augen entwickeln.
Eine gewaltige, für die Nerven fast unerträgliche Spannung liegt auf der Menschheit : Wie werden die Mächtigen dieser Welt entscheiden ? Für Krieg oder Frieden ? Niemand will ja Krieg und Verderben. Auch in Israel sehnt sich jedermann nach Frieden und viele sind bereit irgendeinen Preis für diesen Frieden zu bezahlen ! Und doch, obwohl alle Frieden wollen, nehmen die Konflikte weltweit zu. Heute kann jederzeit eine weltumspannende Katastrophe eintreffen. Über diesen Zustand lesen wir schon im Wort Gottes :
« Die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der DInge, die kommen sollen auf Erden ; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen (Luk 21, 26).
Auch Jesus Christus, in Hebräisch : Jeschua HaMaschiach, hat diese Dinge schon vorausgesagt. In seinen Endzeitreden in Matthäus 24 und 25 spricht Jeschua davon :
« Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen 30Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit 31Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit 32An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist. 34Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe. 35Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen 36Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. 37Aber gleichwie es zur Zeit Noah's war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. 38Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging. 39und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin (sie wurden hinweggerafft), also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. 40Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden 41Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden (Matth 24, 29-41).
Weggerafft oder genommen werden, bedeutet hier im Zusammenhang, dass sie im Gericht; der Flut umka-men. In der Parallelstelle im Lukas lesen wir dasselbe, obwohl wir hier einen zusätzlichen Einblick erhalten. Die Jünger fragen nämlich, wohin die genommenen gebracht werden. Luk. 17:34: Ich sage euch, in dieser Nacht werden zwei in einem Bette sein, der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Luk. 17:35: Zwei werden miteinander mahlen; eine wird genommen, die andere wird gelassen werden. Luk. 17:36: Zwei werden auf dem Felde sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Luk. 17:37: Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Wo, Herr? Und er sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da versammeln sich auch die Adler.
Der obige Vers 37 gibt uns eine klare Antwort auf diese Frage. Wir sehen, dass die Botschaft der beiden Bibelstellen ein und dieselbe ist. Menschen, die genommen werden erleiden dasselbe Schicksal wie die Menschen zur Zeit Noahs. Auf sie wartet das Gericht; denn wo das As ist, da ist der Tod. Nicht unbedingt ein Platz an den ich entrückt werden möchte…
Doch glauben viele Ausleger, dass die Hinwegnahme der Einen mit der Entrückung der Gemeinde zu tun hat. Wenn wir den Text aber im Kontext anschauen, so merken wir, dass diese Hinwegnahme mit der Sichtung von Unkraut und Weizen zu tun hat. Am Ende der Zeiten wird Jeschua die Engel als Schnitter in die Ernte senden und diese werden dann zuerst das vom Feind in den Weizen gestreute Unkraut zusammenlesen und verbrennen. Diejenigen aber die zurückgelassen werden, werden in dieser Zeit zugerüstet für die dann bald nachfolgende Entrückung der Gemeinde, zusammen mit Israel, das in einem Augenblick zur Erkenntnis seines Maschiach kommen wird.
Aufgrund des Wortes Gottes können wir wissen, dass es zwei Auferstehungen geben wird. Die erst Auferstehung ist die seiner Brautgemeinde, selig ist wer da dazugehören wird, und die zweite Auferstehung ist die für all jene die so töricht waren und die Zeichen der Zeit nicht erkannt hatten und darum nicht bereit waren für das Hochzeitsmahl zu dem Jeschua einlädt. So sagt Jeschua in Offenbarung 20, 6 :
« Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung 6Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. »
Was sind nun die Bedingungen für die Teilnahme an der ersten Auferstehung ? Es scheint eigentlich klar zu sein, dass eine Bekehrung und Wiedergeburt wie Jeschua sie in Johannes 3, 3 beschreibt notwendig ist. Ist dies aber ausreichend ? Aufgrund der Aussagen von Apostel Paulus im Brief an die Christen in Philippi, glauben wir dies nicht.
Paulus schreibt dort : « Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet 8Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf daß ich Christum gewinne 9und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christum kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird 10zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, daß ich seinem Tode ähnlich werde 11damit ich gelange zur Auferstehung der Toten. 12Nicht, daß ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin (Phil 3, 7-12).
Wie wir hier sehen war sich nicht einmal der grosse Völkerapostel Paulus seiner Errettung sicher, obwohl er eine klare Bekehrung erlebt hatte und wusste, dass auch seine Charakter verändert werden musste. Wie kann dies geschehen ? Durch unsere Hingabe an Jeschua der ja sagte, dass ER der Weinstock ist und der Vater der Weingärtner. Wenn wir in Jeschua bleiben und ER in uns so werden wir viel Frucht bringen können, aber getrennt von IHM können wir überhaupt nichts tun. Wenn wir an IHM bleiben so wird der Vater den Weinstock beschneiden, so dass noch mehr Frucht aus unserem Leben fliessen kann. Was ist nun die Frucht ? Geht es darum wie viel Menschen sich durch mein Zeugnis bekehrt haben oder wie viel ich von meinem Reichtum an andere weitergegeben habe ? Nein. Die Frucht ist unsere Heiligung ohne die niemand den HERRN sehen wird. Es geht darum, dass ich alle meine unheiligen charakterlichen Schwächen in den Tod gegeben habe, ja, « Dass ich selbst mit Jeschua gestorben bin und nicht mehr ich lebe, sondern Jeschua lebt nun in mir, und alles was ich jetzt noch im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an IHN der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat (Galater 2, 20).
Es geht auch darum, dass Jeschua durch mich die Werke tun kann, die der Vater schon vor Grundlegung der Welt vorbereitet hatte. Es geht darum, dass ich mit Jeschua sagen kann :
« Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weiß zur Ernte 36Und wer da schneidet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da sät und der da schneidet. 37Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser sät, der andere schneidet (Joh 4, 34-37).
Merken wir auch auf das Wort von Jeschua der sagte : Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren (Joh 14, 21).
Seine Gebote kennen ist das Eine, sie einhalten ist das Andere ! Wenn wir mit dem Hauptstrom der Christenheit schwimmen und den Sonntag heilige, obschon im Wort ganz eindeutig der Shabbat geheiligt werden sollte (2. Mose 20, 8ff) und wenn wir die heidnisch-christlichen Feste feiern, obschon die Feste JAHWEH’s ganz klar im 3. Mose 23 umschrieben sind, dann müssen wir uns dereinst einmal nicht wundern, wenn wir nicht zur Braut Jeschua’s gehören werden.
Im Buch von Claude Duvernoy: „Die Apokalypse hat begonnen,“ beschreib er auf Seite 129 die Geburt von Jeschua (Jesus), so wie sie der Prophet Jesaja in Kapitel 9, 5-6 beschreibt: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heisst:
PELE-YOETZ-ELGIBOR-AVI-AD-SAR-SHALOM!“
Duvernoy gibt den Namen Jesu in Hebräisch wieder und sagt, dass es der längste metaphysisch bedeutungsvollste alle biblischer Namen – aber auch derjenige, der zum verhängnisvollsten Missverständnis zwischen der Christenheit und dem Judentum geführt und ihre Beziehungen während Jahrhunderten dramatisch vergiftet hat. Und dies infolge eines einfachen Übersetzungsfehlers (so wie auch schon in der katholischen Bibel mit den Aussagen des Engel Gabriels an Maria!) und der Unkenntnis der hebräischen Sprache. In der Tat machen die traditionellen Kirchen aus Jesus Gott, d.h. YHVH selber, dabei ist ER seine alleinige „rechte Hand,“ sein Mitregent und ohne seinesgleichen in der Engelwelt. Nachstehend nun die richtige Übersetzung:
„Wunderbarer Berater des starken Gottes, ewigen Vaters, Friede-Fürst.“
Für jeden seriösen Betrachter des hebräischen und biblischen Gedankengutes ist YHVH der alleinige Gott, und sicher ist sein Sohn der Friedefürst, der Erbprinz des ganzen Kosmos. Alles andere ist griechisch-lateinische und heidnische Umformung des hebräischen und biblischen Offenbarung.
Es genügt übrigens die Frage zu stellen: „Wie könnte der Sohn Vater genannt werden?, um gewahr zu werden, wie unrealistisch das Dogma der „TRINITÄT-DREIEINIGKEIT“ ist.
YAHWEH gebe uns erleuchtete Augen des Herzens und einen willfährigen Geist, damit wir das erkennen und tun, was JHVH in seinem ewigen Wort festgeschrieben hat. AMEN.
Bibliographie :
Luther-Bibel 1912
Wilkerson, David : « Die Vision. » 1974, Leuchter-Verlag,
ISBN : 3-87482-050-5
Malgo, Wim : « Lebenswichtige Entscheidung , Mitternachtsverlag, ISBN : 3-8588100773
Duvernoy, Claude: „Die Apokalypse hat begonnen“, Copyright A.C.I. Postfach 9, CH-3604 Thun, ISBN: 3-9520778




