2009-06-18

Interview mit Brigadier Marcel Fantoni

Von HPE @ 10:10 [ Schweiz aktuell ]

Brigadier Marcel Fantoni: «Das Gebet gibt mir Kraft und Gelassenheit»

Der Glaube an Gott schenkt Gelassenheit und erleichtert die Führungsaufgabe. Das stellt Brigadier Marcel Fantoni fest. Der neue Stabschef Operative Schulung ist überzeugt, dass Gott auch über der Schweizer Armee wacht.

ideaSpektrum: Bundesrat Ueli Maurer sagte nach seiner Wahl, er wolle die «beste Armee der Welt». Was haben Sie sich bei dieser Aussage gedacht?
Marcel Fantoni:
Ich hatte Freude. Das ist eine klare Ausrichtung und schafft Vertrauen. Die beste Armee fängt im Kopf an. Das müssen wir wollen. Und die beste Armee sind die Leute, die in dieser Armee dienen.

Oft war in den letzten Monaten von gravierenden Führungsproblemen in der Armee die Rede. Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Wenn im letzten Jahr zuerst der Chef Luftwaffe und dann der Armeechef zurücktreten und nicht ersetzt werden, entsteht ein Vakuum. Das schafft Verunsicherung. Hier besteht Handlungsbedarf. Das zweite sind die Verunsicherungen in der Laufbahn von Bundesrat Samuel Schmid. Die Kritiker meinten ihn, kritisierten aber die Armee. Doch eigentliche Führungsfehler hätte ich nicht feststellen können. Wir haben unsere Aufgaben Tag für Tag erfüllt.

Die Fussball-Euro 08 hätte ohne Armee kaum stattfinden können, wir haben an der Grenze ausgeholfen, Botschaften bewacht - all das haben wir gut gemacht. Dass in einem grossen Unternehmen auch einmal ein Fehler passiert, ist klar. Aber den korrigiert man.

Wie haben Sie das Drama um den zurückgetretenen Armeechef Roland Nef erlebt?
Ich kenne ihn seit langem und gut. Er war 2001 in den Generalstabsschulen als Oberstleutnant mein Stellvertreter. Er hat die Armee in den sechs Monaten seines Wirkens hervorragend geführt. Von den menschlichen Problemen weiss ich nur aus der Zeitung. Von daher gabs offensichtlich nur den Weg des Rücktritts. Es tut mir leid, dass er so gescheitert ist.

Wo muss die Ausbildung der militärischen Führungspersonen ansetzen?
Wir müssen vor allem unsere Stärken besser verkaufen. Wenn immer weniger Leute in der Armee beteiligt sind, wissen auch immer weniger Leute, was wir machen. Wir haben ein Dienstreglement mit fantastischen Führungsgrundsätzen. Da kommen Zielvereinbarungen, Verantwortung, Disziplin oder Kameradschaft zur Sprache. Diese Grundsätze leben wir von der RS bis zum höchsten Kader.

Welchen Stellenwert hat die Charakterschulung?
Jeder Chef muss ein Vorbild für andere sein. Vorbild hat mit Charakter zu tun. Unsere Vorgesetzten müssen die Werte des Dienstreglements vorleben, Vorbild sein und so andere zum positiven Einsatz motivieren.

Welche Werte sollte eine Führungspersönlichkeit zuerst leben?
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.

Kann man solche Werte lernen?
Ja, das geschieht, indem das Dienstreglement gemeinsam erarbeitet wird. Das machen schon die unteren Kader sehr aufwändig mit den modernsten Ausbildungsmethoden. Da werden Grundsätze wie Problemlösungen oder Kommunikation miteinander erarbeitet und trainiert. Zuletzt wird ein Zertifikat in Führungsausbildung abgegeben, das auch im Zivilen anerkannt ist.

Inwiefern erleichtert Ihnen der Glaube an Gott die Führungsaufgabe?
Er gibt mir Gelassenheit. Er schenkt mir immer wieder die Gewissheit, dass ich nicht allein bin. Die Bibel ist für mich ein Lese- und vor allem ein Lebensbuch. Sie beschreibt die unterschiedlichsten Menschen auf eindrückliche Art.

Über biblische Figuren berichte ich im Unterricht oder in meinen Reden immer wieder. Meine Kraft und mein innerer Friede kommen aus meinem Glauben. Ich trage immer ein Kreuz und eine alte Soldatenbibel in meinem Sack. In einem Kampfanzug hat es ja viel Platz!

Von welcher Figur berichten Sie gerne?
Ich habe an der Promotionsfeier für die Generalstabsoffiziere acht Jahre lang den Hauptmann von Kapernaum in den Mittelpunkt gestellt. Seine Begegnung mit Jesus beeindruckt mich sehr. Als Römer, als Besatzer also, setzt er sich bei Jesus für seinen kranken Diener ein. Das ist eine grossartige Haltung!

So soll sich ein Offizier für die Menschen einsetzen. Wenn man die Menschen gerne hat und den Herrgott ins Zentrum stellt, muss man kein «weicher Typ» sein. Konsequenz und Ordnung müssen trotzdem sein. Als Schulkommandant war mein Motto immer «Folgen, aber fröhlich».

Woran erkennen Ihre Untergebenen Ihren Glauben?
Wo ich bin, wird nicht geflucht. Sagt jemand «Gopfverdami», gehe ich hin und frage: «Glauben Sie an Gott?» Meist ist die Person dann verdutzt. Dann sage ich: «Wenn Sie an Gott glauben, dürfen Sie doch nicht sagen, er solle Sie verdammen. Und wenn Sie nicht glauben, hilft Ihnen der Fluch gar nichts.» Das hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen!

Aus solchen Begegnungen ergeben sich oft Gespräche über den Glauben. Bei Promotionsfeiern wählte ich immer ein Gebet aus der Bibel aus. Dann suchte ich vier Kandidaten mit den vier Landessprachen, die das Gebet sprechen konnten. Zum Beten brauche ich keinen Armeeseelsorger.

Wie erleben Sie selber Gottes Führung?
Das erlebe ich jetzt dann seit 57 Jahren! Gott hat einen Plan für mich. Er sorgt für mich. Er hat mich im ganzen Leben geführt. Ich bin im Juli 1952 geboren. Nach fünf Monaten ist meine Mutter durch einen Unfall gestorben. Danach lebte ich Jahre lang bei meiner Grossmutter im Wallis.

Immer wieder kam ich in Situationen, bei denen ich sagen konnte: Der Herrgott hat zu mir geschaut. Meine intensivsten Gotteserlebnisse waren die Geburten unserer beiden Kinder. Ich spüre Gottes Führung Tag für Tag.

Was bedeutet Ihnen das Gebet in Ihrem Alltag?
Ich gebe ihm hohe Priorität. Es gibt mir Kraft und Gelassenheit. Gerne bete ich den 23. Psalm oder den 16. Psalm: «Herr, bei dir finde ich das völlige Glück!» Das Gebet führt mich in die absolute Freiheit. Gott gibt mir innere Freiheit. Darum gehts mir so gut! Mit Paulus sage ich: «Freut euch immerzu! Lasst nicht nach im Beten. Dankt Gott in jeder Lebenslage. Das will Gott von denen, die mit Jesus verbunden sind.» (Die Bibel, 1. Thessalonicher, Kapitel 5, Verse 16-18)

Kommt es vor, dass Ihnen der Glaube zum Hindernis wird?
Das habe ich noch nie erlebt. Es gibt schon Leute, die spotten: «Unser Bischof sagt ...» oder «Du wärst gescheiter Pfarrer geworden.» Doch ich habe wegen meines Glaubens noch nie Nachteile erlebt. Mir hat auch noch niemand ins Gesicht gesagt, man störe sich daran. Ich will ja alles tun, damit es den Menschen gut geht.

Welche Rolle spielt Gott heute in der Armee?
Er schaut dazu, dass unsere Armee nicht zum Ernsteinsatz kommen muss. Ich gebrauche beim Führen immer wieder den Fünfliber. Ich zeige auf den Rand, wo steht: «Dominus providebit ? Gott trägt Sorge». In meinen Vorträgen weise ich auch darauf hin, dass es in unserer Schweizerfahne ein Plus hat, kein Minus. Das gibt mir die Gewissheit: Gott schaut zu uns.

Zur Person
Marcel Fantoni, 57, verheiratet mit Brigitta, zwei erwachsene Kinder, wohnhaft in Dietikon. Zuerst Angestellter im Luftverkehr bei der Swissair. Seit 1980 Berufsoffizier, seit 1997 Brigadier. 1997-2000 Stabschef Feldarmeekorps 4, 2001-2008 Kommandant der Generalstabsschule, seit 1. Januar 2009 Stabschef Operative Schulung mit Sitz in Ittigen. Er ist zuständig für die Schulung auf militärstrategischer und operativer Stufe sowie für die Weiterausbildung der Höheren Stabsoffiziere und liefert Beiträge zur Doktrinentwicklung. Beschäftigt sich in der Freizeit mit der Familie, mit der Bibel und mit Jesus, mit Literatur und Pferderennen. Mitglied im Jockeyclub Schweiz. War Mitglied des Gemeinderats der Stadt Dietikon und Zunftmeister der Stadtzunft Zürich.

Brigadier Marcel Fantoni 

 

 


2008-04-05

Offener Brief an Frau Bundesrat Micheline Calmy-Rey

Von HPE @ 08:46 [ Schweiz aktuell ]

Autor: Hans Peter Ehrsam - Schmiedgasse 40a - CH-9100 Herisau 

Sehr geehrte Frau Bundesrat Calmy-Rey

Mit grosser Besorgnis habe ich von Ihrem Besuch beim iranischen Präsidenten,  Mahmud Ahmadinedschad, Kenntnis genommen. Auch wenn Sie selbst alle an Sie ergangenen Vorwürfe zurückgewiesen haben, so bleibt der Vorwurf bestehen, dass Sie mit Ihrem Besuch dem iranischen Präsidenten den Rücken gestärkt haben, obschon Sie wissen müssten, dass es sein ultimatives Ziel ist, den israelischen Staat auszulöschen. Für diese Handlung werden Sie sich einmal vor dem Schöpfer des Universums verantworten müssen. Diese Verantwor-tung wird um ein vielfaches schwerer wiegen, als die an Sie ergangenen Vorwürfe der Regierung der Vereinigten Staaten, die durch ihren Sprecher im Aussenministerium, Tom Casey, feststellen liessen:
"Wir glauben nicht, dass es die Zeit für Investitionen im Iran ist, nicht nur im Öl- oder Gasbereich, sondern grundsätzlich in die iranische Wirtschaft."
Dieser Meinung des US-Aussenministeriums schliesse ich mich an und bedaure, dass Sie die Eidgenossenschaft immer mehr in die Isolation führen und schlussendlich auch bewirken, dass JAHWEH (Gott) seinen Segen, dessen wir uns bislang erfreuen durften, abziehen wird. Gott lässt den Propheten Sacharia in Kapitel 14, 12 sagen: Und das wird die Plage sein, womit der HERR plagen wird alle Völker, so wider Jerusalem gestritten haben; ihr Fleisch wird verwesen, dieweil sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in den Löchern verwesen und ihre Zunge im Munde verwesen.” Sie werden nun Entgegnen: Aber wir sind ja nicht in den Krieg gegen Israel gezogen! Das stimmt. Aber Sie haben aktiv mitgeholfen, dass die Schweiz demjenigen, der offen die Vernichtung Israels zum Ziel hat, Hilfe und Unterstützung zuteil werden lässt. Durch Ihre bestürzende Handlungsweise bringen sie nicht nur schwere Schande über die ganze Nation, Sie machen vielmehr ungefragt die Schweiz zur Komplizin eines äusserst verbrecherischen Regimes. Die politischen Realitäten, die sie schaffen, entlarven ihre Lippenbekenntnisse für die Menschenrechte als hohle Farce.


2008-03-22

Staatsverträge vors Volk

Von HPE @ 15:28 [ Schweiz aktuell ]
Autor: Hans Peter Ehrsam – Schmiedgasse 40a – CH-9100 Herisau – eMail: hp.ehrsam@bluewin.ch
Der jüdische Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo (u.a. Mad as hell, Trading Places mit Eddie Murphy und Dan Akroyd) wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer ein Betrug der Steuerbehörde IRS ist. Was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges bedrohlicher… und von Bedeutung für den gesamten Planeten: http://antistaat.freehostia.com/wordpress/2007/05/07/america-freedom-to-fascism/ (Besonders interessant sind die Teile 3 und 4).
Sollten nicht auch wir als verantwortungsbewusste Bürger wachsam sein und mit uns nicht alles geschehen lassen was die Obrigkeit (Bund, Kantone, Gemeinden) so planen und verfügen? Im Lichte der von Aaron Russo aufgedeckten Fakten erscheint mir die Initiative der AUNS: "Fremdes Recht vors Volk," nicht nur sehr wichtig, sondern auch dringlich. 
Um was geht es bei der Initiative?
Kurz gesagt geht es um die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik, d.h. Staatsverträge können dann nicht mehr vom Parlament ratifiziert werden, sie müssen dann neu vom Souverän, d.h. vom Schweizer Volk genehmigt werden. Artikel 140 Obligatorisches Referendum Abs. 1 Bst. D sieht dann vor, dass Volk und Ständen völkerrechtliches Verträge mit den folgenden Auswirkungen vorgelegt werden müssen:
  1. eine multilaterale Rechtsvereinheitlichung in wichtigen Bereichen herbeiführen,
  2. die Schweiz verpflichten, zukünftige rechtsetzende Bestimmungen in wichtigen Bereichen zu übernehmen,
  3. Rechtsprechungszuständigkeiten in wichtigen Bereichen an ausländische oder internationale Institutionen übertragen,
  4. neue einmalige Ausgaben von mehr als 1 Milliarde Franken oder neue wiederkehrende Ausgaben von mehr als 100 Millionen Franken nach sich ziehen.
Unterschriftenbögen können unter dem nachstehenden Link herunter geladen werden:
http://www.auns.ch/de/download/staatsvertraege­_unterschriftenbogen.pdf

2007-08-09

Das Reden JAHWE's im Wetter

Von HPE @ 14:55 [ Schweiz aktuell ]

Autor: Dieter Beständig. Bergstrasse 2, D-79771 Griessen;
eMail: D.Bestäendig@t-online.de

Während einer Gebetszeit am 3. August 2007 zeigte mir GOTT u.a. die Schweiz im Fadenkreuz. Es war wie bei Google.Earth im Zoombereich. Ich sah das Alpengebiet. GOTT sprach: "Es bröckelt und stürzt der Fels, die Sorglosen stürzen in eine Falle und die Sicherheit der Sorglosen ist dahin. Wie ein Fallstrick kommt der Tag des Unglücks über sie und sie können nicht entfliehen". Betreffs der Urlaubsorte erhielt ich: "Es gibt in Zukunft nirgendwo mehr Sicherheit und Geborgenheit. Beliebte Urlaubsorte werden zu Fallgruben, durch Überschwemmung, Erdrutsche, Feuerbrünste und Algenpest". Die Ferien-Zufluchtsorte der Gottlosen werden weltweit zur Fallgrube. Statt Ruhe kommt Angst, Erschrecken und Verzweiflung. Ich sah einen riesigen Felssturz, der sich über eine Strasse löste und plötzlich herunterstürzte. Diese Gesteinsmassen zermalmten alles. Man kann nur noch beten, dass zu der Zeit des Felssturzes kein Auto oder Fahrzeug dort unterwegs ist. Überall lösten sich Steilhänge und es kam zu Erdrutschen, das geschieht zunehmend. Ich sah einen gefüllten Schweizer Geldbeutel der ein Loch hatte und ständig Münzgeld verlor. Dann sah ich einen "dicken" Schweizer der plötzlich "dünn" wurde und ich sah, wie er seinen "Gürtel enger schnallen musste". Die fetten Jahre sind vorbei. Ich erhielt auch eine spezielle Warnung für Christen: "Die Sünder in Zion (im Haus Gottes) sind erschrocken!" Auch für sie gilt: Die Zeit der falschen Sorglosigkeit und Oberflächlichkeit ist vorbei. Wer sich nicht IN Jesus verwurzeln lässt, wird zur Zeit des Sturms stürzen.

Ich gebe hier aus aktuellem Anlass nur einen kleinen Ausschnitt dessen weiter, was GOTT mir geoffenbart hat. Für die Gottlosen stehen Strafgerichte GOTTES bereit und sie können nur dem entfliehen, wenn sie mit ihrem ganzen Herzen zu GOTT umkehren und bei IHM ihre Zuflucht suchen. Wer sich bei IHM birgt ist geborgen und in Sicherheit.

Dieter Beständig, ein Diener GOTTES


2007-06-03

Die Gewinnerin des Eurovision Songcontest

Von HPE @ 09:22 [ Schweiz aktuell ]

Gott (er)hörte

Statt "Vampires are alive", gesungen von DJ BoBo, gewann "Moltiva", "das Gebet." Marija Serifovic und ihre fünf Begleitsängerinnen überzeugten stimmgewaltig mit einer kraftvollen Ballade. Nicht die Aufforderung; "Verkauf deine Seele - vom Himmel zur Hölle geniesse die Fahrt!" gewann, sondern das Bekenntnis im feurigen Liebeslied: "Heaven knows just as well as I do pray and live only for you. I can't lie to God as I kneel down and pray, You're the only thing I can say." Auf Deutsch übersetzt heisst dies etwas so: " Der Himmel weiss es so gut wie ich: Ich bete und lebe nur für dich. Ich kann Gott nicht anlügen, wenn ich niederknie und bete....."

Mein persönliches gebet; Möge Gott DJ BoBo und seiner Mannschaft begegnen und sie von ihrem falschen Weg überführen. Mögen sie wegkommen von destruktiven Texten und statt dessen den erkennen und voller Freude besingen, der Menschen von Dämonen befreien kann und der den Weg zum Himmel zeigt. Mögen sie den finden der von sich sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben: niemand kommt zum Vater, als allein durch mich (Johannes 14, 6).

Regenbogen 


2007-03-31

Petition DJ BoBo

Von HPE @ 14:10 [ Schweiz aktuell ]

Der bekannteste Schweizer Pop-Export will unser Land am «Eurovision Song Contest» vertreten. Sein Song «Vampires are Alive» vermengt die bewährte Mischung der Aargauers: Ein bisschen Techno-Beats. ein bisschen Melodie, Sologesang und Chörli. Das ganz ist schmissig, eingängig, simpel. Soweit wäre das alles kein Problem.

Nicht so für die Eidgenössisch Demokratische Union (EDU). Sie sammelte gegen DJ Bobos Vampir-Song Unterschriften. Weil den Christen der Text zu teuflisch, zu negativ ist. Die Petition war ein voller Erfolg. Über 49´000 Unterschriften wurden gesammelt.

Heute übergab die EDU das Begehren in Bern. Sie verlangt vom Bundesrat, dass der Song «Vampires are Alive» zurückgezogen wird und fordert einen Beitrag mit einer positiveren Botschaft.

Nicht zuletzt die Jugend habe eine bessere Botschaft verdient, sagten EDU-Vertreter vor den Medien. Der Vampir-Song verletze die religiösen Gefühle. Zeilen wie «Verkaufe deine Seele» seien inakzeptabel und wirkten sich auf die Gesellschaft aus, was sich in der Gewalt oder bei Drogenproblemen manifestiere.

Trotz der Proteste ist DJ Bobos «Vampires are Alive» in der Schweizer Hitparade vergangene Woche von null auf Platz drei gestartet.

Bundeshaus

EDU-Nationalrat Christian Waber (r.) reicht zusammen die Petition ein.