2010-01-29

Welches ist der von Gott bestimmte Ruhetag für den Menschen?

Von HPE @ 11:12 [ Thora - Tennach ]

Bis noch vor 3-4 Jahren habe ich über diese Frage nicht nachgedacht, war für mich doch klar, dass der Sonntag der Ruhetag wäre und dass der Samstag (Shabbat) der Ruhetag für das Volk Gottes, die Israeliten, sei! Je länger ich mich aber mit dem Tanach (5 Bücher Moses und die Propheten) beschäftigte umso unsicherer wurde ich in meinem Denken. Sehr wertvolle Hinweise erhielt ich dann durch die Lehrvorträge von Prof. Dr. Walter Veith, ein ehemaliger Katholik, aus Südafrika. In seinen verschiedenen Vorträgen zeigt er auf in wie vielen falschen, Menschen gemachten Systemen wir durch die damalige, allein selig machende katholische Kirche, gekommen sind. Schon der Prophet Daniel hatte dies vorausgesagt: Er wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in sein Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ (Dan 7:25).

Die Katholische Kirche beansprucht die Autorität zur Änderung der Zeiten für sich und sagt, dass die protestantische Kirche, die auch den Sonntag heiligt im Grunde genommen etwas beansprucht das ihr gar nicht zusteht, müsste sie doch gemäß der Schrift den Samstag heiligen!

Nun gibt es auch viele Reformierte die sogar sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielen würde welchen Tag der Woche man als Ruhetag heiligen würde! Dies kann so aber nicht richtig sein, da im Gegensatz zum Wort Gottes, das die Tage nur nummeriert und nur dem Shabbat einen Namen gegeben hat, alle anderen Tage durch Menschen mit dem Namen eines Gottes belegt worden sind. So huldigt man am Montag, dem Mondgott; am Dienstag dem Zeus, am Mittwoch dem Merkur, am Donnerstag dem Donar und am Freitag, der Göttin Freia! Oft wird gesagt, dass wir in Christus Jesus nicht mehr unter dem Gesetz sind, sondern unter der Gnade! Dazu kann man nur sagen, dass wenn es kein Gesetz gäbe, auch keine Gnade nötige wäre! Das Gesetz ist aber gegeben um die Sünde offenbar zu machen. Weiter wird gesagt, dass in Kolosser 2, 16 stehen würde, dass das Einhalten vom Shabbat oder den Festen nicht mehr nötig wäre, da diese ja nur ein Schatten des Zukünftigen seien. In der Konkordanten Übersetzung steht dort aber ganz richtig: „Daher richte euch niemand in Speise oder Trank oder in Einzelheiten eines Festes, Neumonds oder Shabbats!“ Dies heißt doch nichts anderes als dass wir uns nicht Sorgen müssen wenn wir die Jüdischen Feste als dazu gestoßene Heiden nicht so feiern wie sie ursprünglich von JHVH gedacht waren. Wichtiger ist es doch, dass wir überhaupt einmal anfangen die ewigen Ordnungen JHVH’s zu respektieren!

Walter Veith bringt im nachstehend aufgeführten Vortrag:

http://www.youtube.com/watch?v=WgAVkeLrpgs&feature=related

noch weitere Fakten die einem für die Wahrheit offenen Menschen aufzeigen, dass er aus dem System, in dem er gefangen ist, herausgehen sollte.

2010-01-26

Die Suche eines Juden

Von HPE @ 13:28 [ Thora - Tennach ]
Ich wurde in eine jüdisch-orthodoxe Familie hineingeboren. Wir lebten in Litauen. Meine ganze Kindheit hindurch wurde ich im jüdischen Glauben erzogen. Bei uns zu Hause hielten wir alle biblischen und traditionellen Feiertage. Das Essen auf unserem Tisch war koscher, den Sabbat hielten wir sehr streng. Soweit ich zurückdenken kann, hat mein Vater mich immer mit in die Synagoge genommen. Zudem rezitierten wir oft ganz bestimmte Gebete. Ich durchlebte beide Weltkriege. Im ersten Weltkrieg wurden viele Juden, die in Litauen und den baltischen Staaten wohnten, nach Russland umgesiedelt. Meine Familie musste auch an diesem erzwungenen Exodus teilnehmen. Es blieben uns nur wenige Tage der Vorbereitung. Als Gepäck durfte nicht mehr als eine Pferdekutsche voll zum nächsten Bahnhof mitgenommen werden. Von dort aus waren wir wochenlang unter schwierigsten Bedingungen in Güterzügen unterwegs. Einige Zeit später starben während der Russischen Revolution viele Juden an den Folgen der Kälte, des Hungers und an Krankheiten. Andere wurden wegen ihrer politischen Anschauung zum Tode am Galgen verurteilt. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte ich schließlich nach Litauen zurück, um einen Neuanfang zu wagen.
Wer gerne den ganzen Beitrag lesen möchte kann dies HIER tun: Die Suche eines Juden

    2009-04-22

    An wen richtet sich die Thora und für wen schuf YHVH den Shabbat?

    Von HPE @ 13:30 [ Thora - Tennach ]

    Autor: Hans Peter Ehrsam, CH-9100 Herisau – eMail: hp.ehrsam@bluewin.ch

     

    Zusammenfassung für den eiligen Leser

    Mit diesem Beitrag soll gezeigt werden, dass der Sohn YHVH’s dem Volk Israel zum Bündnis und den Heiden zum Heil gemacht worden ist. Es soll gezeigt werden, dass es im Grunde genommen nur ein Testament gibt, das durch die verschiedenen Konzile und durch die dort anwesenden Kirchenväter in ein ALTES und ein NEUES Testament aufgeteilt worden ist. Das Hauptziel dieser Aktionen war es, jegliche Verbindungen zum Volk Israel aufzuheben mit dem ultimativen Ziel die „Neutestamentliche Gemeinde“ anstelle von Israel zu etablieren. Aus allen diesen Machenschaften resultierte letztendlich der heute massiv vorhanden „Antisemitismus.“ Dieser geht so weit, dass in Gemeinden und Bibelschulen der Text in Römer 11 nicht besprochen wird. In den meisten Gemeinden ist Israel kein Thema und diejenigen die es zum Thema machen wollen werden oftmals gemoppt und verlassen enttäuscht die Gemeinden. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebr.13, 8) zeigt eine geistliche Wirklichkeit der als besonderes Merkmal zu eigen ist, dass sie keinen Zeitbegriff kennt! Für uns unterscheidet sich das ICH von gestern von dem ICH von heute. Jeschua aber ist der ewige ICH BIN.

    Den ganzen Beitrag lesen: An wen richtet sich die Thora & für wen schuf YHVH den Shabbat?

    2007-10-25

    What says the word of G-D about G-D? Is he One or are they Three?

    Von HPE @ 16:17 [ Thora - Tennach ]

    Author: Hans Peter Ehrsam – Schmiedgasse 40a – CH-9100 Herisau – hp.ehrsam@bluewin.ch

    Summary
    The widely believed faith confession on three God’s was established when the catholic church was founded in the year 325 when the first council in Nizäa took place. This first confession was launched with the help of governmental power and with a lot of blood shading.
    The holy scripture testifies without any doubt an unique G-D, the father of our Lord and Saviour, Jesus Christ. The son is therefore not the father nor G-D, but the son is the mediator. The holy ghost is the breath of the father (Ruach HaKodesch=Breath/power/wind) and not an further personality. The teaching of the trinity leads to the behaving, that not the almighty G-D is worshiped, but oddly enough his son who was sent in this world by him. In charismatic churches one practice even the worship of the holy ghost, who is in their believe also a person and G-D, equal to the father and the son.

    Introduction
    The life puts us before many decisions, but one between of of them is much more important then all others. It is the choice of our G-D! The concept we have of our G-D has an great impact on our life. Therefore it is very important to have the right idea of our G-D.
    Since the published books of Benny Hinn (i.e. Good morning holy ghost) the believes of the trinity have been further fortified. This means, not only two persons in one, but three in one. The breath of the father has now become a third person. In most of the known faith confessions, the men who has become a believer in Jesus Christ, starts now to believe in G-D, the father; G-D the son and G-D the holy spirit. The writer of this short synopsis believed also in this teaching without scrutinizing this doctrine, because she is believed from most of the Christians believer in the Messiah in this world.

    Short contradictory arguments against the teaching of the trinity

    1. G-D is not divisible
    HE is one (Rom 3, 30), one G-D and father of all (Eph 4, 6). For us, there is only one G-D, the father (1. Kor 8, 6). It is true, that also Jesus is sometimes called, G-D, i.e. the „unbelieving Thomas“ said to Jesus in John 20, 28, when he recognized in him G-D and accepted him as Lord (as in many of the sons can be recognized their fathers): “My Lord and my G-D”! Jesus sitting on the throne is called G-D (Heb 1, 8), i.e. unique procreated G-D (John 1, 18). Also Moses is called G-D (Ex 4, 16). Men out of Israel are called G-D’s (Elohim), because they have received authority over other men (Ps 82, 6; John 10, 34; Ex 21, 6; 22, 8). A piece of wood can be a God (Jes 44, 15) or even the own body (Phil 3, 19). What is therefore G-D? Considering the biblical habits of the language (and Etymology of the correspondent Greek word “Theos,” and the Hebrew word “Elohim”), then one can only come to one solution: G-D describes in the Holy Scripture in general something or someone to him we have to submit, similar to a title as “Executive” or “President.” The name “Executive” alone doesn’t means a lot – in order to get a complete impression, one has to know, who are those who are leaded. In his absolute sense, as the G-D over all and everything, only the father is meant and has this title (over 2’300 times in the Bible). A title isn’t an name on his own, he has to be accorded (as to men or his son over a certain field of authority) or becomes self evident in exercising the function (as with the father, the G-D of all mankind). The unclear use of the name “G-D” is therefore the central problem of the trinity doctrine. A title isn’t an independent being, who could reveal himself through an other person – “president” didn’t reveal himself through “John F. Kennedy,” but Kennedy had this title apart from many other.

    2. The Holy Ghost isn’t a person
    „Even the Spirit of truth; whom the world cannot receive, because it seeth him not, neither knoweth him: but ye know him; for he dwelleth with you, and shall be in you”
    (John 14, 17; see also John 15, 26; 16, 7-15; 17, 26). It is true that the spirit in the bible is often personified (spirit of G-D, therefore the holy spirit: Rom 8, 9; 14; spirit of the Lord: 1. Peter 1, 11; the spirit of Mary: Luke 1, 47; spirits of men: 1. Kor 14, 14; 2. Kor 7, 13; Act 17, 16).

    But personifying doesn’t proof personality! Also the wisdom would have to be, based on proverbs 1, 20-33; 8, 7-15 and Matth 11, 19 and luke 7, 35, a person. As well as the sin (Rom 5, 14; 17; 21, 6-12), the death or the love (based on 1. Kor 13). The confusion happened because one hasn’t seen, that one has heir to do with language figures, as in our common language the expression “The eye of the law” or “In the name of the law.” Is heir the law therefore a person? It is biblical, that G-D acts in the hearts of the believers with the help of His Holy Spirit, so that they might be changed by His power (see Eph 3, 16). The bible says quite clear that the spirit of G-D, the Holy Spirit in the same relation to G-D is as the spirit of men stays in relation to the men:” For what man knoweth the things of a man, save the spirit of man which is in him? even so the things of God knoweth no man, but the Spirit of God (1. Kor 2, 11). As improbable as the spirit of men can be divided from men, and can not i.e. speak with himself, also even less probable it is, that the spirit of G-D (also the holy spirit) can be divided from G-D.

    It is obvious that the relation of the spirit of G-D towards G-D can’t have the same properties as the relation between G-D and his son, has. Jesus could speak t his father, whereas the spirit of G-D can’t talk with G-D.

    The stated equality of the values isn’t therefore tenable; totally apart from the fact that the Holy Spirit in the bible is never called “G-D.” If therefore someone is sadden the Holy Spirit, then G-D the father, is sadden and nobody other.

    3. The father is greater
    In this respect only one word from Jesus:“ Ye have heard how I said unto you, I go away, and come again unto you. If ye loved me, ye would rejoice, because I said, I go unto the Father: for my Father is greater than I (John 14, 28). With this statement the so called “equality” between the father and Jesus is clearly refuted.
    For more proves about the fact that there is only one G-D, see the following scriptures:
    Matth 6, 9; Matth 28, 18; Marc 10, 18b; John 5, 19; John 5, 26-27; John 17, 3; Rom 3, 30; 1.
    Kor 8, 5-6; 1. Kor 15, 20-29; Phil 2, 9; Kol 1, 15; 1. Tim 1, 17b; 1. Tim 2, 5-6; Jam 1, 13; Rev 1, 5-6; Rev 3, 11-13; Rev 4, 2; Rev 4, 8b-10; Rev 5, 14.

    Derived from this scriptures, one can see the following differences between the father and the son:

    Father:                 Son:

    Omnipotent         Powerfull

    Eternal               Procreated

    Omniscient          Knowing

    Immortal            Mortal

    Autarkic              Dependent

    Bibliography:

    Sources of information and links to the theme:

    Author: Farina Arno: Broschüre 03/05: „Ist die Dreieinigkeitslehre biblisch?“

    Author: Daniel Seidenberg: Rundbrief Nr.03; Juli 2006 JMG

    Author: Sieghard Papesch: Rundbrief Nr. 84; Dezember 2006: „Das Augsburger Bekenntnis.“

    http://www.weltmanager.de

    http://people.freenet.de/biblische_lehre/gott_und_christus_-_gleichheit_und_unterschied.htm

    http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat03

    http://gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn02mj_art5.htm

    http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1998/imp980204.html

    http://www.dreieinigkeit.info/downloads/istdaswirklichsoscreenv1.0.pdf

    http://www.christadelphian.de/nord/one.htm

    http://www.chai.ch/jmg/dokumente/verlag/rundbriefe/0603%20Rundbrief:%20Ausgestossen,%20Ruach.pd


    Ist Gott Einer oder sind es Drei?

    Von HPE @ 16:11 [ Thora - Tennach ]

    Was sagt Gottes Wort über Gott? Ist Er Einer oder sind es Drei?

    Autor: Hans Peter Ehrsam – Schmiedgasse 40a – CH-9100 Herisau – hp.ehrsam@bluewin.ch

    Zusammenfassung
    Das heute weit herum geglaubte trinitarische Glaubensbekenntnis wurde nach Gründung der Katholischen Kirche anlässlich dem Konzil von Nizäa mit Gewalt und großem Blutvergießen eingeführt.
    Die Heilige Schrift bezeugt eindeutig einen alleinigen Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Der Sohn ist demnach nicht der Vater und auch nicht Gott, sondern Sohn und Mittler. Der Heilige Geist ist aber der Geist des Vaters (Ruach Hakodesch=Atem/Kraft/Wind) und nicht eine weitere Person. Die Lehre von der Dreieinigkeit führt dazu, dass nicht mehr JAHWE (Gott) angebetet wird, sondern nur noch sein von IHM gesandter Sohn oder sogar in pfingstlichen Kreisen, der Heilige Geist, der ja auch Person und Gott sein soll.

    Einleitung
    Das Leben stellt uns vor manche Wahl, doch eine darunter ist wichtiger als alle anderen. Es ist die Wahl unseres Gottes! Die Vorstellung, die wir von Gott haben, übt einen großen Einfluss auf unser Leben aus. Darum ist es so wichtig, einen klaren Gottesbegriff zu haben.
    Seit den Büchern von Benny Hinn (z.B.: Guten Morgen Heiliger Geist) wurde die Ansicht der Dreieinigkeit noch weiter verfestigt, d.h. also nicht nur zwei Personen, sondern auch der Heilige Geist wurde zu einer Person gemacht. In der gängigen Meinung, dargelegt in den verschiedensten Glaubensbekenntnissen, glaubt der an Jesus Christus gläubig gewordene Mensch an; „Gott, den Vater; Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist.“ Auch der Schreiber kam im laufe seines Christenlebens nie dazu diese Lehre zu hinterfragen, wird sie doch von der Mehrheit der an den jüdischen Messias gläubig gewordenen Menschen geglaubt.

    Kurze Widerlegung der Grundannahmen der Trinitätslehre

    1. Gott ist nicht teilbar
    Er ist Einer (Römer 3:30), ein Gott und Vater aller (Eph. 4:6). Für uns ist nur einer Gott, der Vater (1. Kor. 8:6). Richtig ist zwar, dass auch Jesus vereinzelt Gott genannt wird, z.B. sagt der "ungläubige Thomas" zu Jesus in Joh. 20:28, als er Ihn als seinen Herrn anerkennt und Gott, seinen Vater in ihm erkennt (so wie in vielen Söhnen der Vater erkannt werden kann): "Mein Herr und mein Gott!". Jesus als Herrscher auf dem Thron wird Gott (Heb. 1:8) genannt, bzw. "einzig gezeugter Gott" (Joh. 1:18). Auch Mose (2. Mose 4:16) wird Gott genannt. Menschen aus Israel werden Götter (Elohim) genannt, weil ihnen von Gott, dem Vater, Vollmacht über andere gegeben wurde (Ps. 82:6; Joh. 10:34), z.B. Richter (2. Mose 21:6, 22:8). Ein Holzstück kann ein Gott sein (Jes. 44:15) oder gar der eigene Körper (Phil. 3:19). Was ist demnach "Gott"? Berücksichtigt man den biblischen Sprachgebrauch (und Etymologie der griechischen Entsprechung "theos" und des hebräischen "Elohim"), kann man nur zu einem Schluss kommen: Gott bezeichnet in der Bibel ganz allgemein etwas oder jemand, dem man sich unterordnet, vergleichbar einem Titel wie "Führungskraft" oder "Präsident". Die Bezeichnung "Führungs-kraft" allein sagt noch nicht viel aus - um einen vollständigen Eindruck zu bekommen, muss immer dazu gesagt werden, wer geführt wird. In absoluter Form, als der Gott über alle und alles ist immer nur der Vater gemeint (über 2300 mal in der Bibel). Ein Titel ist kein Eigenname, sondern wird verliehen (wie an Menschen oder Seinen Sohn über einen bestimmten Herrschaftsbereich) oder wird per Amtsaus-übung selbstverständlich (wie bei dem Vater, dem Gott aller). Die unklare Verwendung des Begriffs „Gott“ ist also das Kernproblem des Trinitätsdogmas. Ein Titel ist auch kein unabhängiges Wesen, das sich in einer anderen „Person“ offenbaren könnte – „Präsident“ offenbarte sich auch nicht in „John F. Kennedy“, sondern Kennedy trug (neben anderen) diesen Titel.
    2. Der Heilige Geist ist nicht Person
    "Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll: den Geist der Wahrheit" (Joh. 14:17; Lutherübersetzung 1975, siehe auch Joh. 15:26; 16:7-15; 17:26). Richtig ist, dass "Geist" in der Bibel des Öfteren personifiziert wird (Gottes Geist, also der Heilige Geist: Römer 8:9, 14; Christi Geist: 1. Petrus 1:11, Marias Geist: Lukas 1:47, Geister von Menschen: 1. Kor. 14:14, 2. Kor. 7:13, Ap. 17:16) . Personifizierung beweist aber nicht Persönlichkeit! Auch die Weisheit müsste so nach Sprüche 1:20-33; 8:7-15, Mat. 11:19 und Lukas 7:35 eine Person sein. Ebenso wie die Sünde (Römer 5:14, 17, 21; 6:12), der Tod oder die Liebe (nach 1. Kor.13). Die Verwirrung entsteht, weil nicht gesehen wird, dass hier Sprachfiguren vorliegen, wie in unserem Sprachgebrauch "Das Auge des Gesetzes" oder "Im Namen des Gesetzes". Ist das Gesetz deswegen eine Person? Biblisch ist, dass Gott mit Hilfe Seines Geistes in den Herzen der Gläubigen wirkt, damit sie durch Gott verändert werden können (siehe u.a. Eph. 3:16ff). Die Bibel sagt auch ganz klar, dass der Geist Gottes, der Heilige Geist, in der selben Verbindung zu Gott steht wie der Geist eines Menschen in Verbindung zum Menschen: „Denn wer unter den Menschen weiß, was im Menschen ist, außer dem Geist des Menschen, der in ihm ist? Also hat auch niemand die Tiefen Gottes erkannt außer dem Geist Gottes (1. Kor. 2:11)“. Genauso wenig wie der Geist des Menschen von dem Menschen selbst zu trennen ist und beispielsweise nicht mit ihm reden kann, ist Gott nicht von dem Heiligen Geist (also Gottes Geist) zu trennen. Dem Verhältnis des Geistes Gottes zu Gott selbst können also nicht die gleichen Eigenschaften zugeschrieben werden, wie dem Verhältnis zwischen Gott und Seinem Sohn. Jesus konnte mit Seinem Vater reden, während Gottes Geist natürlich nicht mit Gott reden kann. Die im Dogma angenommene Gleichwertigkeit ist also nicht haltbar; ganz abgesehen davon, dass der Heilige Geist in der Bibel nie Gott genannt wird. Wenn jemand also den Heiligen Geist betrübt, wird Gott, der Vater betrübt und niemand anderer.
    3. Der Vater ist größer
    Dazu nur ein Wort von Jesus: "Der Vater ist größer als Ich" (Joh. 14:28). Damit ist die Annahme der Gleichrangigkeit zwischen dem Vater und Seinem Sohn klar widerlegt.
    Nachstehend einige Bibelstellen als eindeutige Belege, dass JAHWE allein Gott ist:

    Matth. 6, 9; Matth. 28, 18; Mark 10, 18b; Joh 5, 19; Joh 5, 26-27; Joh. 17, 3; Röm 3, 30; 1. Kor 8, 5-6; 1. Kor 15, 20-29; Phil 2, 9; Kol 1, 15; 1. Tim 1, 17b; 1. Tim 2, 5-6; Jak 1, 13; Offb 1, 5-6; Offb 3, 11-13; Offb 4, 2; Offb 4, 8b-10; Offb 5, 14.
    Daraus ableitend gehen die folgenden Unterschiede zwischen dem Vater und Jeschua hervor:

    Vater: Sohn:

    Allmächtig Vollmächtig

    Ewig Gezeugt

    Allwissend Nicht allwissend

    Unsterblich Sterblich

    Autark Abhängig

    Bibliographie:

    Quellenangaben und Links zum Thema:

    Autor: Farina Arno: Broschüre 03/05: „Ist die Dreieinigkeitslehre biblisch?“

    Autor: Daniel Seidenberg: Rundbrief Nr.03; Juli 2006 JMG

    Autor: Sieghard Papesch: Rundbrief Nr. 84; Dezember 2006: „Das Augsburger Bekenntnis.“

    http://www.weltmanager.de

    http://people.freenet.de/biblische_lehre/gott_und_christus_-_gleichheit_und_unterschied.htm

    http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat03

    http://gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn02mj_art5.htm

    http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1998/imp980204.html

    http://www.dreieinigkeit.info/downloads/istdaswirklichsoscreenv1.0.pdf

    http://www.christadelphian.de/nord/one.htm

    http://www.chai.ch/jmg/dokumente/verlag/rundbriefe/0603%20Rundbrief:%20Ausgestossen,%20Ruach.pd

    http://www.chai.ch/jmg/web/verlag-rundbriefe.html 

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    2007-08-31

    An wen hat JAHWE die Thora gerichtet?

    Von HPE @ 16:31 [ Thora - Tennach ]

    Autor: Hans Peter Ehrsam, CH-9100 Herisau – eMail: hp.ehrsam@bluewin.ch

    An wen richten sich die fünf Bücher Moses – die THORA?
    Zum ersten ist festzuhalten, dass entgegen der landläufigen Meinung von Christen das Wort „THORA“ nicht Gesetz bedeutet, sondern „LEHRE.“ Man könnte aus sagen „Weisungen.“ Der Anteil von Geboten/Gesetzen in der Thora macht nur einen kleinen Anteil in den fünf Büchern Moses aus. Die Thora ist ein Dokument das uns Menschen von Gott gegeben wurde und darin Gott sich uns Menschen offenbart und wir unser Ungenügen aufgrund seiner Gerechtigkeit erkennen können.
    An wen richten sich die Bündnisse JAHWE’s?
    Vielfach hört man von an Jeschua HaMaschiach gläubig gewordenen Heiden, dass der Bund den JAHWE durch das vergossene Blut Jesu am Kreuz von Golgatha mit den Menschen machte, sich an die neutestamentliche Gemeinde richten würde! Wenn wir dieser Frage aber nachgehen, so stellen wir fest, dass sich auch dieser Bund, genau so wie die ersten Bünde, an das Volk der Juden richtet. In Jeremia 31, 31-33 lesen wir wie folgt:
    Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 32nicht wie der bBund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; 33sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: cIch will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und dsie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“
    Aus dieser Aussage können wir schließen, dass auch der Bund im Blut Jeschua’s primär für sein auserwähltes Volk gemacht worden ist. Man geht davon aus, dass es bis im Jahre 70, d.h. bis zur Zerstörung des zweiten Tempels, rund 1 Million Juden in Israel gab die an Jesus als ihren Messias glaubten.
    Hat Jeschua sich an die Thora gehalten?
    Aus vielen Stellen ist zu entnehmen, dass sich Jeschua sowohl an die Thora wie auch an viele Vorschriften aus dem Talmud gehalten hat. Jeschua hat nur gewisse halachische Bestimmungen relativiert weil sie in seinen Augen keinen Sinn machten und diese Vorschriften einen höheren Stellenwert hatten als das Geschöpf.
    Wie verhielt sich der Apostel Paulus gegenüber der Thora?
    In Apostelgeschichte 21 lesen wir, dass dem Paulus vorgeworfen wurde den neu aus an den Messias gläubig gewordenen Proselyten zu erlauben ohne Beschneidung zu leben. So hat ihn das Apostelkonzil zu Jerusalem daraufhin befragt:
    Ihnen ist aber berichtet worden über dich, daß du alle Juden, die unter den Heiden wohnen, den Abfall von Mose lehrst und sagst, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und auch nicht nach den Ordnungen leben. c22Was nun? Auf jeden Fall werden sie hören, daß du gekommen bist. 23So tu nun das, was wir dir sagen. Wir haben vier Männer, die haben dein Gelübde auf sich genommen; 24die nimm zu dir und laß dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, daß sie ihr Haupt scheren können; so werden alle erkennen, daß es nicht so ist, wie man ihnen über dich berichtet hat, sondern daß du selber auch nach dem Gesetz lebst und es hältst. 25Wegen der gläubig gewordenen Heiden aber haben wir beschlossen und geschrieben, daß sie sich hüten sollen vor dem Götzenopfer, vor Blut, vor Ersticktem und vor Unzucht. e26Da nahm Paulus die Männer zu sich und reinigte sich am nächsten Tag mit ihnen und ging in den Tempel und zeigte an, daß die Tage der Reinigung beendet sein sollten, sobald für jeden von ihnen das Opfer dargebracht wäre (Apg 21, 21-26).

    Aus dem Verhalten von Paulus können wir eindeutig entnehmen, dass er nach wie vor die Weisungen in der Thora einhielt und danach lebte.

    Woher kommt nun die Auffassung, dass die Thora insbesondere für die Juden sei und nicht für die „neutestamentliche“ Gemeinde?
    Einer der Hauptgründe scheint der zu sein, dass schon bald nach der Zerstörung des Tempels, d.h. nach dem Einstellen der Opfertätigkeit die Meinung unter den „Christen“ aufkam, dass nun der Übergang vom Gesetz zur Gnade vollzogen worden ist. Im Jahr 135 zu war der Anteil der Kirchenmitglieder überwiegend heidnisch, obschon noch eine große und starke jüdische Gemeinde existierte. Zu dieser Zeit gab es aber eine bedeutende Trennung zwischen Kirche und Synagoge. Ein Hauptgrund dafür war die Unwilligkeit von vielen nicht-jüdischen Gläubigen, den Zorn des imperialistischen Rom mit zu erleiden, der auf ihre nationalistischen, messianisch jüdischen Geschwister gekommen war.
    Der Historiker Schonfield schreibt dazu wie folgt:

    „Die politische Krise in den jüdischen Angelegenheiten erzeugte unter den Kirchen des Weltreiches eine Kälte und Distanz gegenüber den jüdischen Christen. Diese führte nach der zweiten jüdischen Revolte, während der Herrschaft von Hadrian, zu einer fast völligen Trennung. Von den römischen Christen konnte keinerlei Einfühlungsvermögen mit dem nationalen Bestreben der Nazarener erwartet werden. Für sie bedeutete die Zerstörung Jerusalems und das Aufhören des Tempeldienstes das Ende des Gesetzes und die freudige Befreiung von der Unterdrückung durch das Judentum. Es gab ihnen die Freiheit, eine eigene christliche Philosophie zu entwickeln, die besser zu ihrem heidnischen Temperament passte.“
    Diese Vorkommnisse waren der Anfang des bis heute bestehenden Antisemitismus, der schon dazumal von vielen namhaften Kirchenführern, wie z.B.: Christostomos, Augustinus u.v.m. in den Kirchen gepredigt worden ist. Einer dieser Kirchenführer war auch Justin Martyr. In seinem berühmten Dialogue with Trypho (einem Juden), schreibt er in den Dialogen 16 & 96:
    „Mit dem Äußersten eurer Macht entehrt und verflucht ihr in euren Synagogen alle, die an Christus glauben……In euren Synagogen verflucht ihr auch diejenigen, welche durch sie zu Christen wurden. Und die Heiden setzen euren Fluch in die Tat um, indem sie alle töten, die auch nur zugeben, Christen zu sein.“

    Weshalb gab uns JAHWE die Thora?
    In erster Linie ist die Thora eine Hilfe um unser Leben erfolgreich zu gestalten. Der Anteil der darin enthalten Gesetze ist sehr gering, das meiste sind Weisungen und Ermahnungen. Die Ausführungsbestimmungen der Gesetze hingegen stehen alle im Talmud, der während rund 800 Jahren, d.h. von 200 BC bis 600 AD, mündlich weitergegeben worden ist. Der Talmud besteht aus 2 Teilen, nämlich der: MISCHNA und der GEMARA. Mischna heißt: Sich zu erinnern. Die Gemara ist der jüngere Teil des Talmuds. Gemara ist aramäisch und heißt: Vervollständigung. Der Talmud ist ein Bibelkommentar zur Thora. Die im Talmud ausgelegten Vorschriften ergeben 613 Gesetze die ein nicht an den Messias gläubiger Jude versucht einzuhalten mit dem Ziel von JAHWE angenommen zu werden.
    Unsere Beziehung zur Thora kann sich, laut Scha’ul, verändern; denn das Problem war nicht die Thora, sondern die Sünde
    . „ Ist denn, was doch gut ist (Thora), mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf dass sie recht als Sünde erscheine, hat mir durch das Gute den Tod gewirkt, damit die Sünde überaus sündig würde durchs Gebot (Röm 7,13).
    Vor den Zeiten des Messias, d.h. bevor wir IHN als unseren Erlöser in unser Leben aufnahmen, verwandelte die Sünde die Thora in ein Buch, welches uns zum größten Teil verdammte, weil wir versuchten, es zu befolgen, um uns dadurch die Gerechtigkeit zu verdienen. Unser Messias hat uns aber gezeigt, dass wir die Gerechtigkeit nicht verdienen können. In IHM wird uns ja seine Gerechtigkeit geschenkt. Nachdem wir also unserem Messias vertrauten, wurde die Thora für uns das, was sie eigentlich schon längst hätte sein sollen: Ein heiliges, gerechtes und gutes Buch. Die wahre Thora ist nun zu unserem Weg im Glaubensleben geworden. Der GLAUBE nimmt Gott bei seinem Wort betreffend wer ER ist, und wer wir – seine Kinder – sind: Seine Braut und sein Volk. Die wahre Thora ist für uns ein Spiegel, der wiedergibt, wer wir jetzt sind: Erlöste und Erneuerte durch das vollendete Werk des Messias. Ein LEBEN – SEIN LEBEN! Ein Lebensstil – die Gerechtigkeit Gottes!

    „…..Ich habe euch Leben und Tod vorgelegt, damit du das Leben erwählst….“(Deuteronomium 30,19).

    LEBEN

    durch

    eigene Wahl

    Die Thora offenbart die Wahrheit, zeigt uns den Unterschied zwischen heilig und unheilig, rein und unrein und zwischen Leben und Tod.

    Deshalb ist sie die Gnade Gottes.

    Bibliographie:
    Schonfield, Hugh J.: The History of Jewish Christianity (London: Drukkworth).
    Friedman, Dr. David: The Positive Value of Rabbinic Literature, “Tishrei, Vol.2, no. 2, (Winter 1993-1994), 6-9; Eigene Notizen aus Vorlesungen im Israel College of the Bible, 2003.
    Berkowitz, Ariel: Die Thora wiederentdeckt; Februar 2003, Herausgeber: Konrad Bösch AG, CH-8046 Zürich; ISBN Nr. 3-9522668-0-9.

    Thorarolle